Theorie Thrones: Der Nachtkönig – Grünseher, Meisterplaner

Theorie Thrones: Der Nachtkönig – Grünseher, Meisterplaner

Es folgen Spoiler zur aktuellen Staffel von Game of Thrones! Also seid gewarnt, denn:

 

 

Wir wollen uns einer Theorie annehmen, die den Nachtkönig betrifft und derzeit durchs Netz streift.
Nein, nicht, dass Bran in Wirklichkeit der Nachtkönig ist, jedoch einige Beobachtungen der Natur und Fähigkeiten dieses eisigen Gegners betreffend.

Der erste Kampf des großen Krieges wurde ausgefochten und der Nachtkönig hat bereits eine der gefährlichsten und tödlichen Waffen in sein Arsenal aufgenommen: Einen Wiedergänger-Drachen (nicht Eisdrache!).

Abgesehen von seinen Fähigkeiten, durch’s Feuer zu laufen, Tote auferstehen zu lassen und jeden olympischen Speerwerfer blass aussehen zu lassen, ist er mächtiger als wir vorerst angenommen haben und ein begnadeter Taktiker.

Wir wissen, dass Bran und der Nachtkönig eine starke Verbindung haben und die aktuelle Folge hat uns mehrere Hinweise gegeben, die bekräftigen, dass der Anführer der Weißen Wanderer von dieser Verbindung weiß und sie für seine Zwecke nutzt.

Jon Schnees A-Team sollte eigentlich eine „Überraschung“ sein, jedoch fühlte sich die ganze Aktion nicht so an.
Denken wir zurück an „Ostwacht“ – in der Szene, in der Bran in die Raben wargte und Jenseits der Mauer mit ihnen reiste, um den Nachtkönig auszuspionieren.
Hier sahen wir die Armee der Toten an einem bestimmten Ort versammelt.

Kommt es euch bekannt vor? Nun, das ist der selbe Ort, an dem Jon Schnee und seine Männer ihren „letzten Kampf“ gegen die Untoten erwarteten.Ja, der Nachtkönig legte eine Falle aus und Jon und seine Truppe tappten blindlinks hinein.

 

Durch diese „Offenbarung“ kann man also annehmen, dass der Nachtkönig gut vorbereitet in die Schlacht ging. Er kannte das Gebiet und er wusste, wie man Jon festsetzen konnte und er wusste ganz genau, was auf ihn zukam.

Es gibt da eine Chance, dass der Nachtkönig ebenfalls ein Grünseher wie der Dreiäugige Rabe (und Bran) ist, da er scheinbar die Zukunft sehen kann.

Sein ganzer Plan drehte sich darum, Jon festzusetzen und auf Daenerys und ihre Drachen zu warten – mit Viserion als sein Ziel.

Mit einem Untoten Drachen an seiner Seite (und nur noch 7 Folgen der gesamten Serie übrig) liegt es sehr nah, dass er sich nun mit seinem neuen „Haustier“ auf die Mauer konzentriert.

Das könnte auch die Frage beantworten, warum der Nachtkönig so lange darauf gewartet hat, sich in Richtung Süden zu bewegen und warum wir seit Hartheim nicht mehr viel von ihm gesehen haben.

Im Ernst: Hätte der Nachtkönig Jon, Tormund und co. wirklich tot sehen wollen, dann hätte er nicht warten müssen, bis das Eis gefroren war. Er hätte seine Untertanen dazu befehligen können, eine Art „Skelettbrücke“ mit ihren Körpern (oder irgendwas anderes) zu formen – wir haben gesehen, wie die Wiedergänger sich „für“ ihren Anführer von einer Klippe in Hartheim stürzen, nur, um ihre Gegner zu töten. Ein kleiner See würde sie nicht aufhalten und wie wir in der Folge gesehen haben, hält auch das Wasser sie nicht davon ab, weiter Unheil anzurichten. (Tormund wurde von einem Wiedergänger im Wasser fast getötet)

Außerdem hat der Nachtkönig einen Drachen aus „unmöglicher“ Entfernung zu töten und traf auch beinahe Drogon – da wäre Jons Truppe, die auf dem Fels festsitzt ein leichtes Ziel für ihn, welches er Einen nach dem Anderen ausschalten konnte.
Aber nein, denn der Nachtkönig wartete die ganze Zeit über, bis Daenerys Targaryen und ihre Drachen ankamen und von ihrer Rettungsaktion abgelenkt waren – Jon war Köder und Viserion war die Beute.

 

Wenn wir weiter ausholen und die Zeichen deuten, dann hat der Nachtkönig auch die gesamte Zeit einen „Spion“ in Jons Truppe gehabt – als Jon und seine tapferen Recken den Wiedergänger gefangen nehmen wollen, sieht es so aus, als wäre der Nachtkönig in diesen gewargt – daraufhin brachten sie ihn mit auf dem Fels in der Mitte des Sees.
Vorausgesetzt, das stimmt, dann hat der Nachtkönig jedes Wort gehört, das Jon und Co. von sich ließen.

 

 Abgesehen davon: Als Jon den weißen Wanderer tötet, sterben alle anderen Wiedergänger – bis auf dieses Exemplar, das sie gefangen nehmen.

Warum ist er nicht ebenfalls zerfallen? Weil es gleplant war.

Die Theorie stellt sich außerdem der Frage: Warum griff er anstatt Drogon, der ein wesentlich einfacheres Ziel war, Viserion an?
Diese Frage wird in der Theorie mit „Risikomanagement“ beantwortet – hätte er Drogon angegriffen (und getötet) wäre die Wuseltruppe um Jon und Dany gezwungen einen letzten verzweifelten Ansturm gegen den Nachtkönig zu wagen. Beric Dondarrion hat selbst die Beobachtung gemacht, dass die Wiedergänger alle sterben werden, wenn der Nachtkönig besiegt wird (und da wir davon ausgehen, dass dieser das alles durch seinen „Spion“ mitbekommen hat, weiß er davon). „Tötet ihn!“ Sag Beric und zeigt auf deN nachtkönig.

Und das ergibt durchaus Sinn. Wenn Drogon getötet worden wäre, dann hätten unsere Helden keine wirkliche Fluchtmöglichkeit in diesem Moment gehabt (die anderen Drachen waren ja noch im Kampf) und hätten keine andere Wahl gehabt, als sich dem Kampf zu stellen – ein Risiko, das der Nachtkönig nicht eingehen wollte.


Wie Tyrion vorher bereits vermerkte, macht sich ein kluger Herrscher im Kampf nicht die Hände schmutzig – und der Nachtkönig ist ungeheuer klug!
Er entschied sich hier, abzuwarten und den perfekten Moment zu seiner Gelegenheit zu wandeln.

Außerdem waren seine Weißen Wanderer mit genau 3 Speeren ausgestattet (die anderen trugen Schwerter) – er wusste, dass 3 Drachen kommen würden.

Auch wenn eine andere Beobachtung die Kette, mit welcher die Wiedergänger den toten Viserion aus dem See ziehen, mit einer Fähr-Anlegestelle in Verbindung bringen, so spricht auch das dafür, dass der Nachtkönig darauf vorbereitet war, den Körper zu bergen.

Abgesehen davon haben wir in Game of Thrones bereits gesehen, dass Menschen mit der Gabe des Grünsehens mit Bran in seinen Vision interagieren können. Blutrabe (Brans „Vorgänger) nahm physischen Kontakt mit seinem Schüler auf und der Nachtkönig „markierte“ Bran in einer Vision.

 

Das geschah auch in „Ostwacht“ – als Bran mit seinen Raben den Nachtkönig ausspionieren wollte, stellte dieser Augenkontakt her und Bran wurde „herausgeworfen“ aus den Raben. Er weiß also, wie man Bran in seinen Visions ausmachen kann – genau so hat er ihn in der Höhle aufgespürt, als Hodor und Sommer starben.

Wir haben gesehen, dass er von den Kindern des Waldes erschaffen wurde und wir wissen, dass er magische Fähigkeiten besitzt – mal abgesehen von der Tatsache, dass er Tote erwecken und kontrollieren kann, kann er kleine Erderschütterungen hervorrufen (im Video ab ca. 1:18).

 

Betrachten wir alle Fakten und Hinweise, so ist es überhaupt nicht gewagt zu behaupten, dass der Nachtkönig eine wesentlich größere Bedrohung ist, als bisher angenommen. Nicht nur kann er alleine einen Drachen ausschalten und die Toten befehligen, er kann außerdem Stücke der Zukunft sehen, so wie Bran.

Wir sind gespannt, wie der Nachtkönig mit seinem Wiedergänger-Drachen die Mauer zum Einsturz bringen lassen wird – wir wissen, dass die Mauer nicht einfach nur eine Mauer ist, sondern mit Magie durchzogen ist, die die Weißen Wanderer fernhalten soll.

 

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Christopher Uhe

Filme und Serien sind meine Welt. Von mir werdet ihr hier die meisten News in diesen Gebieten lesen. Auch auf Comics steh ich und werde euch die ein oder andere Review präsentieren. Worauf ich sonst so steh? Game of Thrones, Star Wars, Walking Dead, Ash vs Evil Dead und und und!

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