Der Erfolg bringt nicht nur positive Sachen mit sich – die Schöpfer der beliebten Netflix Serie Stranger Things werden nun verklagt, da sie sich beim Konzept der Show angeblich bei einem Kurzfilm bedient hätten.

Das erfolgreiche Netflix Format kommt unter anderem so gut an, da man Elemente aus anderen Franchises, in Form von Elementen oder sogar als Teil des Plots, gekonnt einbaut.
Laut Charlie Kessler, welcher nun Anzeige erstattete, sind die Schöpfer der Serie weitergegangen, als nur immer wieder eine Hommage einzubauen.

Wie The Hollywood Reporter berichtet, wirft dieser den Stranger Things Schöpfern Matt und Ross Duffer nun vor, dass sie das Konzept der Serie von ihm gestohlen haben.
Charlie Kessler produzierte einst einen Kurzfilm Namens Montauk, welches 2011 herauskam und sich um mysteriöse Geschehnisse um den Ort Montauk drehte. Er selbst schrieb sogar noch ein Skript Namens The Montauk Project.

Kessler behauptet, dass er seine Idee den Duffer Brüdern auf einer Party beim Tribeca Film Festival 2014 vorstellte. „Die Angeklagten haben hohen Summen an Geld mit der Produktion der Serie, die auf dem Konzepten des Klägers basierten, eingenommen.“ äußerte sich der Anwalt Kesslers Michael Kernan.
Die Anklageschrift selbst fordert ein Unterlassungsurteil – die Duffer Brüder sollen nicht mehr Kesslers Ideen nutzen. Außerdem sollen Entschädigungen gezahlt werden, die den Schaden und verlorenen Gewinn von Kessler ausgleichen sollen. Außerdem soll jedes Material, Kesslers Konzepte betreffend, vernihtet werden.

Interessanterweise sollte die Serie Stranger Things ursprünglich Montauk heißen, wie 2016 von Screen Rant berichtet wurde.

Laut THR haben sich weder Netflix, noch die Agenten der Duffer Brüder zu den Vorwürfen geäußert. Ob und inwiefern an den Vorwürfen etwas dran ist, wird die Zeit zeigen.
 Die Anklageschrift könnt Ihr hier sehen: