Das Filmen von Schlachten ist nie eine leichte Angelegenheit – die Schauspieler müsse ziemlich komplexe Bewegungsabläufe lernen und wiederholt abrufen, eine Vielzahl an Statisten muss richtig organisiert werden und dann haben wir da noch Pferde, die sich einfach nicht an den Drehplan halten.
Es ist also kein Wunder, dass die Dreharbeiten zu solchen Schlachten auch dementsprechend lange ausfallen.

Im Fall von Game of Thrones brauchten die „größten“ Schlachten wie „Battle of The Bastards“ oder der dothrakische Angriff auf den Versorgungszug der Lannisters je einen Monat an kostbarer Produktionszeit.

Nun, Staffel 8 des Westeros Epos legt da nochmal eine Schippe drauf – doch seid gewarnt, es folgen sehr milde Spoiler zur finalen Staffel (über die Sichtungen am Set, keine angeblichen Leaks)

Seit Ende Januar konnte man am Winterfellset (Moneyglass Set in Toome) nächtliche Drehs beobachten, außerdem tauchte am Set von Magheramorne ein riesiger Green-Screen auf – welcher nach unsere jetzigen Kenntnisstand ebenfalls zu den nächtlichen Drehs gehörte.
Diese anstrengenden Dreharbeiten sind nun endlich vorbei und wie man bereits in früheren Jahren sehen konnte, zelebrieren die Produzenten den Abschluss eines solchen Meilensteins – wie in Form von dieser „Dankeskarte“ für alle Beteiligten, welche von Jonathan Quinlan (Assistenz-Regisseur von 20 Episoden der Serie) auf Instagram geteilt wurde (und kurz darauf wieder gelöscht wurde).

Thank you note by "the producer types". Photo: Jonathan QuinlanAs we’ve seen in previous years,

Quinlan fügte auf Instagram noch hinzu „Das sagt alles aus. 55 aufeinanderfolgende Nächte. 11 Wochen. 3 Drehorte. So etwas wie das wird man nie wieder sehen.“

Die 55 Tage sind sind mehr als das Doppelte der Drehtage für bisherige Schlachtendrehs von Game of Thrones – was für TV Produktionen bis dahin schon ein Rekord war.
Es soll noch eine Schlacht in/um Königsmund gedreht werden, solange diese die Schlacht von Winterfell nicht „entthront“, ist der hier angesprochene Dreh die größte und teuerste Action Sequenz, die wir je im Fernsehen sehen werden.
Natürlich muss hier auch nochmal erwähnt werden, dass Drehzeiten nicht immer im Bezug auf das verwendete Material im Endprodukt stehen – es könnte also in der Tat sein, dass die Schlacht an sich nicht die längste Laufzeit hat – sie wird jedoch die aufwendigste sein.

Kleine Anmerkung: Die 3 Drehorte, die Quinlan auf Instagram ansprach, könnten Moneyglass und Magheramorne (offensichtlich) und Saintfield (hier wurde kurz gedreht) sein.

Nun denn. Eine große Schlacht ist im Kasten und eine weitere folgt. Sobald wir da passende Infos für euch haben, werden wir sie mit euch teilen!