Episode 9 von Game of Thrones mit dem Titel Battle of the Bastards (mit einer Laufzeit von 60 Minuten) steht uns kurz bevor und die Schauspieler Iwan Rheon (Ramsay Bolton) und Liam Cunningham (Davos Seewert) plaudern ein wenig über das kommende. Außerdem erfahren wir mehr über die ungeheure Arbeit, die diese Folge mit sich brachte – in Zahlen!.

In einem Interview mit der Entertainment Weekly verriet Iwan Rheon, dass er sich schon seit Jahren ein Treffen zwischen Jon und Ramsay wünschte. (Das lustige an der Thematik, Iwan hatte damals ursprünglich für die Rolle von Jon vorgesprochen.)
Jon ist das genaue Gegenteil von Ramsay. Sie sind beinahe so, wie Yin und Yang.
Beide stammen aus so ähnlichen Orten und sind dennoch so verschieden. Und auch, wenn sie Feinde sind, sind beide so weit als Bastarde aufgestiegen – was an sich schon unfassbar ist – und nun stehen sie sich hier gegenüber. Sie könnten nicht unterschiedlicher und doch ähnlicher sein.“ So Rheon gegenüber der EW.

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Rheons Wunsch wird in der nächsten Folge erfüllt, denn im heiß ersehnten „Bastard Bowl“ (wir bevorzugen den Begriff Snowdown) treffen die beiden endlich aufeinander.

Gegenüber The Hollywood Reporter beschrieb Liam Cunningham die Episode als die „vermutlich… meistdiskutierte Episode der gesamten Geschichte, von jeder Staffel„.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie hoch meine Erwartungen bezüglich dieser Folge sind. Ich habe festes Vertrauen darin, dass es genau so umwerfend sein wird, wie das, was ich bei den Dreharbeiten sah.

Er selbst beschrieb die Dreharbeiten als „hart“ und „mit viel Müh und Not„, gab jedoch zu, dass man bei Dreharbeiten dieser Größe damit rechnen müsse.

Außerdem erinnerte er sich daran, wie  Miguel Sapochnik (Regisseur der Folge) und die anderen Verantwortlichen ihm die Storyboards und alles andere zur Folge zeigten: „Ich erinnere mich daran: Als sie es uns zeigten, war es wie ein Hollywood Blockbuster. Das war etwas, was du von einem 200 Millionen Dollar Film erwarten würdest.
Meiner Meinung nach haben sich Miguel, David und Dan (Die Showrunner) selbst mit dem übertroffen, was ich dort sah.

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Cunningham versprach uns außerdem einige „Reiter-Stunts“, bei denen uns die Spucke weg bleiben wird.

Von der Thematik her sieht Cunningham den Kampf als den Höhepunkt von Davos‘ Werdegang, einem Mann, der immer danach gestrebt hat das Richtige zu tun.

Wir sind weit in der Unterzahl. Es ist in gewisser Weise ein Himmelfahrtskommando – zumindest auf dem Papier. Aber es muss getan werden. Man könnte fast sagen, das wäre Davos‘ Slogan: ‚Wir müssen das Richtige tun!‘

Laut Cunningham wird die Episode also wirklich „groß„.
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In der Entertainment Weekly sind außerdem ein paar Zahlen bezüglich der Episode veröffentlicht worden. Das brachte man alles für die nahende Folge auf:

600 Crew Mitglieder – Zur Crew kann jeder vom Kameramann, über Requisiteur bis hin zur Kostümabteilung sein.

500 Komparsen – In einer so großen Schlacht zwischen zwei Armeen gibt es viele Wildlinge, Bogenschützen, Schwertkämpfer, Speerträger und vieles mehr. Die „Armeen“ wurden getrennt trainiert, um so auch abseits des Drehs eine gewisse Feindschaft zu verkörpern – damit das dann vor der Kamera noch besser rüber kommt. Durch visuelle Effekte machte man aus den 500 Mann dann mehrere Tausend.

160 Tonnen Schotter – Gedreht wurde in Nordirland und durch harten Regen wurde das Produktionsfeld extrem matschig. Pferde mögen Matsch nicht unbedingt, also wurde das Feld bekiest, um den Pferden Halt zu geben.

70 Pferde – Dies ist einer der schwiewirgsten Aspekte, in der Realisierung dieses Kampfes. Normalerweise sieht man Pferde in Kampfszenen nur in großen Hollywood Produktionen, da die Tiere sehr schwer zu koordinieren (und außerdem verdammt teuer sind). Dadurch, dass man die Pferde hinzunahm, verdoppelte sich die Drehdauer eines Takes.

25 Stuntmänner (und -frauen) – Irgendjemand muss sich in einem Kampf ja auch ordentlich hinhauen (und dann von Kit Harington Schläge kassieren)

25 Drehtage – normalerweise braucht eine normale TV-Drama-Serie zwischen 8 und 12 Tagen, bis sie komplett fertig produziert wurde. Nur für die große Kampfszene (es gibt natürlich auch noch einige „ruhigere“ Plots rund um Winterfell) drehte man 25 Tage lang.

4 Kamera-Teams – Erklärt sich von selbst.


 

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