Die Nacht ist dunkel und voller Spoiler! Daher lest ab jetzt besser nicht weiter, wenn Ihr nicht auf dem aktuellen Stand der Serie Game of Thrones (Staffel 6, Episode 5 – Das Tor) seid.

Die Fans der Erfolgsserie waren vom Ende der aktuellsten Folge geschockt und äußerst traurig – wir lernen die Herkunft und die Bedeutung des Namen Hodors in einem Gänsehautmoment, der (scheinbar) das Ende für den unschuldigen Publikumsliebling bereit hält.

Die Showrunner der Show David Benioff und D.B. Weiss wussten davon bereits schon seit einigen Jahren: Seit sie damals mit dem Autor der Das Lied von Eis und Feuer Bücher George R.R. Martin in Santa Fe zusammen saßen und über das Ende seiner Fantasy Saga zusammen saßen. Dort eröffnete Martin den beiden etwas, was diese im Nachhinein als „3-ach-du-heilige-Scheiße-Momente“ bezeichnen.

Der erste Moment war Prinzessin Shireen, welche von Stannis für den Lord des Lichts geopfert und bei lebendigem  Leib verbrannt wurde (das sahen wir in Staffel 5, in den Büchern noch nicht).

Moment Nummer 2 war Hodors Origin, welche Martin bereits durchgeplant hatte, als der sanfte Riese das erste Mal in den Büchern auftrat.

Und der dritte Moment „ist genau am Ende„, so  Benioff gegenüber der Entertainment Weekly.

Auch wenn die ersten beiden Momente in der Serie zuerst enthüllt wurden, versichern Weiss und Benioff, dass die Sendung und die Bücher sich genug voneinander unterscheiden, dass man  beim Lesen der Werke immer noch sehr oft überrascht wird.

Die Leute reden darüber, ob die Bücher gespoilert werden – und das ist einfach nicht wahr. So viel von dem, was wir tun, unterscheidet sich vom Buch an diesem Punkt.
Und auch wenn es bestimmte Schlüsselelemente gibt, die gleich sind, werden wir nicht so viel darüber sprechen – und ich denke George auch nicht. Die Menschen werden sehr überrascht sein, wenn sie die Bücher nach der Show lesen. Sie sind sehr unterschiedlich was den Rest der Show angeht.“ schloss Benioff.