Story:

Das Ende ist nah! Doch (zunächst) ist nicht die Welt der Menschen dran, sondern (nur) die der Götter. Erst Agard, dann Midgard. Fenrir, die Midgardschlange, der Feuerriese Surtur – das ganze Ragnarök-Programm.

Die durch den Dunkelelf Malekith verbreitete Düsternis ist noch nicht ganz vertrieben, da droht mit Ragnarök neue Unbill. Und wieder ist es an dem mächtigen Thor und seinem nicht minder mächtigen Hammer Mjolnir, sich dem sicher geglaubten Untergang entgegen zu stemmen. Doch welche Rolle kommt dabei Thors verschlagenem und tot geglaubten Halbbruder Loki zu? Und woher kommt Beta Ray Bill, der Pferde-gesichtige Hammer-Schwinger? Thor 3: Ragnarok wird die Antworten liefern…

 

Kritik:

“Thor: Ragnarok“ führt die altbekannte Marvel Formel weiter fort. Eine Handlung, die vom Zuschauer nichts abfordert, der typische Marvel Humor, ein Antagonist, der leider mal wieder volkommen blass bleibt und ein Finale, das vollgepackt ist mit CGI, wo’s überall knallt und alles etwas unübersichtlich wirkt. Am Ende bekommt man noch zwei Abspann Szenen und man ärgert sich mal wieder über das völlig überflüssige 3D. Es bleibt also alles beim Alten. Das ist keineswegs schlecht, aber eben auch weit weg von wirklich gut. Was man loben muss, ist die Chemie zwischen den Charakteren, die im mittlerweile dritten Teil wirklich hervorragend funktioniert. Mark Ruffalo als Hulk macht einen super Job, Hulk endlich wieder in Action zu sehen, wird dem Zuschauer ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern und die Herzen der Marvel Fans höher schlagen lassen. Ein weiteres Highlight ist Jeff Goldblum als durchgeknallter Grandmaster. Goldblum macht Laune und ist in absoluter Topform, fast schon schade, dass er doch relativ wenig zu tun bekommt. Ebenfalls klasse, der Cameo von Doctor Strange!

Dagegen überhaupt nicht super ist Cate Blanchett als Hela. Ihr Charakter bleibt blass, wirklich bedrohlich ist sie zu keinem Zeitpunkt und Blanchett ist gnadenlos unterfordert. Auch die Story ist mal wieder absoluter Standard, der nichts wirklich voran bringt. Überrascht wird man hier eher nicht, es sei denn, dass man noch nie einen Marvel Film gesehen hat. Was allerdings überrascht, ist, das es doch einige brutale Szenen im dritten Teil gibt. Da verliert ein Charakter mal ein Auge und der Gipfel ist ein Mensch, der vor den Augen des Zuschauers schmilzt! Kinder unter 10 Jahren sollten sich diesen Film vielleicht lieber nicht anschauen.

Eine Empfehlung muss man hier eh nicht aussprechen, denn Marvel Fans werden sich den Film sowieso anschauen. Dennoch ist es schade, dass das Universum irgendwie auf der Stelle tritt.

Aber vielleicht ändert sich das ja nächstes Jahr, wenn dann endlich “Avengers: Infinity War“ kommt.

Natürlich erwartet euch auch wieder etwas nach dem Abspann. Also, sitzenbleiben!

Kommentare