Spider-Gwen war ein Überraschungserfolg und konnte zum Einen mit der spannenden Geschichte von Jason Latour über eine Alternativwelt überzeugen, in der Gwen Stacy zur „Spinnenheldin“ wird, zum Anderen aber auch durch die einzigartigen Zeichnungen von Robbi Rodriguez, die aus dem Leseerlebnis eine einmalige Erfahrung machen.

Umso erfreuter waren wir, als ein zweiter Teil vom selben Team bei Panini erschien.

Nach dem großen Event Spider-Verse (dort traffen Spider-Wesen aus allen Universen aufeinander) ist Gwen Stacy wieder auf ihrer Erde angelangt und muss sich erneut ihren bekannten Problemen stellen: Die Öffentlichkeit hält sie für die Mörderin von Peter Parker und sie wird vom gnadenlosen Polizisten Frank Castle verfolgt, während der Kingpin Matt Murdock andere Pläne mit ihr hat. Und dann tauchen auch noch der rachsüchtige Grüne Goblin, S.H.I.E.L.D. und Captain America auf!

 

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Die Story an sich ist spannend erzählt und knüpft nahtlos an den ersten Band und Spider-Verse an (es wäre ratsam dieses Event zu kennen). Aus der Sicht der Teenagerin, Tochter, Superheldin und Musikerin Gwen Stacy wird das harte und ereignisreiche Leben von Spider-Woman durchleuchtet.

Die Zeichnungen von Rodriguez sind einfach der Wahnsinn und zeigen, wie facettenreich die Comicwelt doch im Bereich der Darstellung ist. Etwas „schöneres“ habe ich bisher nur in den aktuellen Black Widow Bändern gesehen.

Schön, spannend und unterhaltsam – Spidey-Fans sollten diesen Band nicht missen.

4,5/5