2015 wurde der Welt eine ganz besondere „Heldin“ offenbart. Sie ist trinkfest, sie ist eher „antisocial“, schlagfest und bekam eine eigene Netflix Serie: Die Rede ist von Jessica Jones!

Panini hat die Gebete der Deutschen Fans (darunter auch meine eigenen) erhört und hat „Alias“ von Brian Michael Bendis erstmals auf Deutsch veröffentlicht. Der erste Teil dieser Reihe erschien im ersten Megaband (es wird Zwei geben) von Jessica Jones und bietet neben den wahnsinnig guten Cover-Zeichnungen einige sehr spannende Fälle für die einstige Superheldin, die nun Privatdetektivin ist.

Auf über 350 Seiten (in 15 US Ausgaben) können wir endlich das Debüt von Jessica Jones verfolgen. Genial an dieser Art des Storytellings: Jessica gab es zunächst nicht im Marvel Universum und Bendis schreibt sie so, dass sie schon lange Zeit in dieser Welt lebte und sogar an der Seite der Rächer kämpfte – ihre beste Freundin ist Carol Danvers Ms./Captain Marvel.

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Doch es bleibt nicht bei einem Gastauftritt: Ihre Fälle und persönlichen Probleme lassen ihre Wege mit Captain America, Luke Cage, J. Jonah Jameson, Rick Jones, Matt Murdock und sogar Ant-Man Scott Lang kreuzen.

Die Dicke dieses Bandes hindert den Leser nicht daran, sich in kürzester Zeit durch dieses geniale Wert zu arbeiten – und dann dürstet es einem nach mehr! Zum Glück steht Megaband 2 schon bald vor der Haustür!

An diesem Band gibt es nichts auszusetzen. Auch wenn die Zeichnungen an sich vielleicht nicht Jedermanns Ding ist, so sind die Geschichten und Fälle packend und spannend erzählt!

Klare Empfehlung!

5/5

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