Der Berliner Tagesspiel wählt jedes Jahr „Die besten Comics des Jahres„.
Die neunköpfige Jury hat nun die Newcomerin Ms. Marvel auf Platz Vier gewählt, was schon eine besonderheit darstellt, da Superhelden normalerweise in der Rangliste in Deutschland deutlich hinter Graphic Novels stehen.

In Ms. Marvel geht es um das muslimische Fangirl Kamala Khan (sie liebt die Superhelden!), welche durch einen merkwürdigen Nebel plötzlich Superkräfte bekommt.
Laut der Begründung der Jury sei die Geschichte „frei von heroischem pathos und mit einer Haltung, die sich selbst nicht zu ernst nimmt“ und die Jurorin Sarah Burrini schreibt „Ms. Marvel bietet leichtfüßige Unterhaltung auf hohem Niveau.“

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Willow Wilson und Adrian Alphone versuchen in ihrem Werk besonderes Augenmerk auf das Leben von Kamala zu lenken, in welchem sie versucht ein normales amerikanisches Mädchen zu sein, das aber auch ihre kulturellen Traditionen ehren muss/will. Hinzu kommen dann noch Superkräfte und eine neue, junge Superheldin ist geboren, welche auch nach Marvels Megaevent Secret Wars einen sehr wichtigen Platz im Universum einnehmen wird.

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