San Diego Comic Con. D23. Star War Celebration – Das Walhalla eines jeden Comic Fans. Hier treffen sich Nerds und Fans aus allen Herren Länder um Schauspieler und Regisseure zu treffen. Autogramme und Giveaways abzustauben. Um Infos zu den neuesten Filmen und Serien zu bekommen. Oder um Disney, DC, Marvel und noch viele mehr, etwas näher zu sein.

Viele freuen sich immer extrem auf die Panels von Marvel. So sehr, dass man stundenlang ansteht, oder wach bleibt um die neusten Infos im Livestream zu verfolgen. Was man allerdings noch nicht in Betracht gezogen hat, wäre eine eigene Marvel-Studios Con (Marvel-Con). Wie es scheint, bis jetzt.

In einem Interview zwischen Marvel CEO Kevin Feige und Fandango kam gerade dieses Thema auf:

Feige: „Im Laufe der Jahre gab es Diskussionen darüber. Ich denke was wir gelegentlich in San Diego versucht haben, ist eine witzige Tradition und wir sind sehr stolz darauf. Davon abgesehen, finde ich, dass die Star War Celebration ziemlich beeindruckend ist. Ich war auf ein Paar Veranstaltungen und die Idee, so etwas selbst zu machen… Ich denke wir haben genug Material, genug Fans und genug Ideen, dass wir das selbst machen könnten. Ich bin mir nur noch nicht sicher wo oder wann.“

Würde das nun bedeuten, dass wir Marvel Content nicht mehr auf der SDCC oder der D23 sehen? Nein. Zumindest nicht zwangsläufig.

Disney macht das mit Star Wars recht geschickt. Zum einen haben wir Infos zu „Star Wars: Die letzten Jedi“ auf der D23 zu sehen bekommen, zum andern aber auch auf der Star Wars Celebration. Somit wäre eine eigene Marvel-Con nicht zwangsläufig das Ende der Auftritte auf der Comic Con in San Diego.

Die Frage nach dem wann, könnte Feige (wenn er es nicht schon getan hat) sehr einfach beantworten: Jetzt!

Warum jetzt? Aus der Sicht eines Fans kann man so eine Veranstaltung natürlich nicht schnell genug ins Leben rufen. Aber schauen wir uns das Ganze aus der Sicht von Marvel an:

  • Wir haben Momentan 16 Filme und weitere 6 sind kurz vor dem Erscheinen oder in der Produktion
  • Nach Avengers 4 werden die Filme nicht einfach eingestellt, sondern es geht weiter und somit hat man weiteres Material für Jahre (Jahrzehnte?)
  • Wir haben das 10-jährige Jubiläum
  • Die Fanbase wird von Film zu Film größer

Und das wären nur die offensichtlichsten Punkte.

Mit den Filmen kratzt man nur leicht an der Oberfläche dessen, was in der Zukunft denkbare wäre. Es gibt noch so viele Comics/Ideen die man verfilmen könnte. Zwar sind (im Moment) nicht alle Recht bei Marvel, allerdings gibt es bereits kleinere Kooperation mit Sony und FOX, sowie den Wunsch, alles wieder „nach Hause“ zu holen.

Neben den Filmen gibt es auch schon knapp ein Duzend Serien, die wir auf Netflix, ABC und bald auch auf Hulu, sehen können. One Shots, die wir während der Phase 1 sehen konnten und die eventuell wieder zurückgebracht werden (könnten). Comics die direkt an die Filme angelehnt sind, und vieles mehr.

Aus finanzieller Sicht, könnte es dem Marvel Cinematic Universe nicht besser gehen. Einnahmen von Weltweit über 12 Milliarden Dollar sprechen für sich. Auch eine Comic-Con wurde zusätzliches Geld für etwaige neue Projekte (oder den Rückkauf von Rechten) einbringen.

Halten wir also fest: Eine Marvel-Con wäre nicht nur wünschenswert sondern auch ein logischer Schritt, sich der Öffentlichkeit in einer, eigenes konzipierten und organisierten, Konvention zu zeigen. Auch um sich zu emanzipieren und als ein eigenständiges Unternehmen zu Präsentieren. Um nicht (nur) unter dem Deckmantel von Disney oder einer bestehenden Comic Con aufzutreten.

Sicher würden sich darüber nicht nur die Hardcore Fans freuen.

 

Würdet Ihr die Con besuchen? Denkt Ihr, dass der bereits vorhandene (massive) Content reicht für etwas eigenes, oder sollte sich Marvel auf die bereits vorhandenen Veranstaltungen beschränken? Was haltet Ihr von dieser Idee? Lasst es uns wissen.

 


 

Bildquelle: www.Marvel.com

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