In den letzten Jahren gab es in den Marvel Comics immer wieder neue Wendungen. Neben einem afroamerikanischen Spider-Man (Miles Morales), welcher bereits im neuen Spinnen Film angeteasert wurde, Riri Williams als Ironheart auch einen weiblichen Thor: Jane Foster.

In dem Comics (Original Sin Storyline) verliert Thor zum einen seinen Hammer, da er dessen nicht mehr würdig ist, und zum anderen übernimmt diese Würde Jane Foster, welche an Krebs erkrankt ist. Immer wenn Sie Mjolnir in der Hand hält, wird die Krankheit zurückgedrängt und Sie wird zum weiblichen Pendant von Thor. Sobald Sie die mächtige Kriegswaffe aber wieder ablegt, kommt der Krebs wieder zurück.

Das Konzept und die Idee dahinter, dem männlichsten der Avengers ein weibliches Gegenstück vor die Nase zu setzen, war gewagt, ging aber, aufgrund der guten Story, auf.

Natürlich fragen sich Fans, ob wir diese Veränderung auch auf der Kinoleinwand serviert bekommen. Diese Frage stellt auch Fandango in einem Interview mit Marvel CEO Kevin Feige:

Feige: „Wir schauen uns immer die Comics an um Ideen zu bekommen… Manchmal ganz klare Storylines wie ‚Civil War‘, manchmal nur kleine Teile oder Charaktere wie ‚Planet Hulk‘. Alles was in den Comics passiert, auch ein weiblicher Thor, hat großes Potenzial für zukünftige Filme.“

Und weiter:

„Wir haben Hoffnungen, und Träume und Ideen was nach Avengers 4 passieren könnte, und ich denke, es gibt eine Menge interessantes Potenzial, für Filme, die wir machen könnten.“

Was bedeutet dies nun für das Marvel Cinematic Universe?

Jane Foster existiert bereits im MCU (Natalie Portman), auch wenn wir Sie nach „Thor: The Dark Kingdom“, nicht mehr gesehen haben. Was aber nicht zwingend bedeuten muss, dass diese nicht wieder zurückgebracht werden könnte. Die Abstinenz könnte auch mit einer eventuellen Krankheit erklärt werden.

Eine andere Herangehensweise, könnte eine freiere Adaption des Comics sein. Hier würde sich z. B. Valkyrie (Tessa Thompson), anbieten. Sie wird in „Thor: Tag der Entscheidung“ eingeführt und gehört zur Gruppe der… „Revangers“…

Wie wir im Trailer zum drittel Teil um den germanischen Gott allerdings sehen konnten, wird sein Hammer von Hela, der Göttin der Unterwelt (Cate Blanchett) zerstört. Das sollte aber wiederum kein Problem sein, da wir bereits Set Bilder, mit einem neuen Hammer, zu Gesicht bekamen.

Doch was wäre Thor ohne Mirmir… ähm Mjolnir? Richtig! – Odinson. 

Nachdem Thor Odinson nicht mehr würdig war, Mjolnir zu halten, hat er sich entschlossen, den Namen Thor abzulegen und sich eine „neue“ Waffe zuzulegen: Jarnbjorn.

Jarnbjorn ist eine Kampfaxt, welche Thor im Kampf nutzte, lange bevor er seinen ikonischen Hammer bekommen hat. Die Axt ist schärfer als alles andere auf der Welt, und kann somit durch eigentlich alles schneiden. Ebenfalls ist diese unzerstörbar und kann jeglichem Angriff standhalten.

Dieser wurde nicht nur in einem Konzept-Bild gezeigt, sondern auch von Chris Hemsworth in einem Interview mit ET Canada angedeutet. Auf die Frage, was für eine Waffe er in „Avengers:  Infinity War“ mit sich führen wird, antworte er wie folgt:

„Da kommt was sehr aufregendes. Ich denke Fans werden es lieben und sehr erfreut darüber sein.“

 

Halten wir also fest:

  • Laut Kevin Feige wäre ein weiblicher Thor, nach Avengers 4, mehr als denkbar
  • Wir hätten, für den Moment, zwei mögliche Kandidatinnen – Jane Foster und Valkyrie
  • Der Verlust von Mjolnir ist kein Hindernis, da wir Thor mit Jarnbjorn in Infinity War sehen werden

 

Wie würde euch ein Thor in weiblicher Gestallt gefallen? Wer wäre euer Favorit? Und gefällt euch Thor mit einer Axt? Lasst es uns wissen!

 


Bildquelle: www.wikimedia.org, www.marvel.wikia.com

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