Disney hat für 21st Century Fox bereits 52.4 Millarden Dollar geboten, doch nach einem neuen Bericht des Wall Street Journal will James Murdoch, der momentane Geschäftsführer von Fox, aussteigen und eine eigene Firma gründen, falls Disney zu viel von Fox kaufen will.

Derzeit bereitet sich außerdem die Firma Comcast darauf vor, ein neues Angebot für 21st Century abzugeben – und laut den Analysten vom Wall Street Journal sehen die Chancen für Comcast nun besser aus.
Denn nicht nur der CEO der Firma, sondern auch Fox-Gründer (und Vater von James Murdoch) Rupert Murdoch sei noch nicht bereit, Disney die Firma zu verkaufen.
Rich Greenfield vom WSJ berichtet: „Rupert, wie seine Teilhaber, sind sich einig und wollen einfach das bestmögliche Ergebnis – was  bedeutet, die meisten Dollar, egal, ob in Form von Cash oder Cash und Aktien.“

Rupert Murdoch hat sich nicht auf den Verkauf an Disney festgelegt,“ fügt Greenfield hinzu. „Das ist eine echte Möglichkeit für Comcast, die mit einem hochwertigen Angebot dahin kommen könnten, wo Disney jetzt steht.

 

 

Und dann ist da noch Ruperts Sohn James, dessen Zukunft (sollte es zum Fox/Disney Deal kommen) in der Firma ungewiss ist.
Ursprünglich wurde berichtet, er würde bei Disney eine hohe Position einnehmen – jedoch verriet Disney CEO Bob Iger im Dezember 2017 bereits, dass James Murdoch zunächst nur bei der Übernahme helfen soll und dass man danach sehen wolle, ob und wo es bei Disney eine Position für ihn gibt –  laut den Quellen des WSJ war eine Stelle für Murdoch bei Disney schon immer eine unsichere Sache.

Und nun soll Murdoch sich dazu entschieden haben, bei der Übernahme nicht mitzuwirken – diese Rolle soll von Kevin Mayer und Robert Chapek ausgefüllt werden.

Der Disney/Fox-Deal umfasst das Film und TV Studio von 20th Century Fox, sowie die Kabelnetzwerke wie FX und National Georgraphic und internationale Geschäfte – wie Fox‘ 39%  an Sky und Anteilen am Streamingdienst Hulu.

Sollte es weitere Neuigkeiten zum Deal geben. erfahrt Ihr es natürlich bei uns!