So wie es scheint, gibt es wohl einen neuen Skandal in Hollywood. Schauspielerin Uma Thurman äußerte sich jetzt im Interview mit der New York Times sowohl über Harvey Weinstein, als auch über Star Regisseur Quentin Tarantino, mit dem Thurman mehrmals zusammengearbeitet hat.

Thurman erzählte, dass Weinstein sie in einem Pariser Hotel belästigt haben soll, was erst der Anfang war. Nur kurz darauf soll er sie in einem Hotel in London körperlich missbraucht haben. Thurman soll Weinstein gewarnt haben, dass, wenn er so weiter macht, er seine Karriere verlieren wird. Laut Weinsteins Management soll die Geschichte in London nur ein Missverständnis gewesen sein, da er Thurman angeblich nur falsch verstanden habe.

Doch auch Regisseur Tarantino bekommt im Interview sein Fett weg. Wie Thurman berichtet, hat Tarantino am Set von “Kill Bill“ einige sadistische Handlung vorgenommen. Tarantino habe ihr ins Gesicht gespuckt (was im Film so aussieht, als würde es Michael Madsen machen) und mit einer Kette gewürgt (was im Film so aussieht als hätte es der Charakter Gogo getan). Darüber hinaus berichtet Thurman, dass Tarantino sie dazu gezwungen hat, einen gefährlichen Stunt mit einem Auto selber zu machen, da er nicht wollte, dass dies ein Stunt Double macht. Thurman kam von der Strecke ab und fuhr in einen Baum, wobei sie sich Verletzungen an Knie und Hals zuzog. Thurman soll versucht haben, die Rechte an dem bislang unveröffentlichten Video zu bekommen, um somit rechtliche Schritte einzuleiten. Das Video erhielt sie erst vor kurzem und wurde jetzt veröffentlicht.

 

 

Quelle:

https://www.theguardian.com/film/2018/feb/03/uma-thurman-harvey-weinstein-new-york-times-quentin-tarantino