Ein weiterer Tag in Richtung Weihnachten – unser Special geht weiter!

Im Jahre 1994, ich war acht, da war eine Welt voller Zauber noch durchaus etwas greifbares. Es war noch kein nostalgisches Gefühl, was ich wie heute wiedererwecken muss oder bei dem ich schöne Erinnerungen abrufe. Ich sah den Film mit meinem Bruder und seiner Freundin im Kino. Vorher waren wie bei McD und haben uns durchgeknallte Burger aus der „Los Wochos“ Aktion gegeben. Ich erinnere mich noch wie fies diese waren.

Umschnitt auf Tim Allen, Scott Calvin. Spielzeugdesigner, geschieden und zu spät, um seinen Sohn Charlie am heiligen Abend in Empfang zu nehmen. Die Ex-Frau schimpft, der neue Lebensgefährte der Frau ist einfach etwas zu nett und zu lustig angezogen (Judge Reinhold als Loveinterest war für mich nach seiner Darstellung in Beverly Hills Cop etwas zuviel des guten, aber heut muss ich über mein 8 Jahre altes Ich lächeln).

Aus dieserm Grundszenario entwickelt sich ein etwas holpriger heiliger Abend, aber dennoch gehen Scott und Charlier erstmal zu Bett… aber still ist diese heilige Nacht nicht!

Charlie hört es vom Dach poltern, weckt Scott und der sieht erstmal nach, woher die Geräusche kommen. Draußen auf seinem Dach steht ein dicker roter Kerl. Den spricht er an, wobei dieser sich erschreckt, ausrutscht und vom Dach fällt. Charlie ist sofort klar: sein Dad hat den Weihnachtsmann abgemurkst! Zumindest im ersten Moment.

Denn das ist der Beginn von Scotts Reise, selbst zum neuen Santa Claus zu werden, um seinen Sohn zu kämpfen und auch allen zu beweisen, dass die Grundideen von Weihnachten, durchaus einen besseren Menschen aus jemandem machen können.

Ich persönlich liebte das. Die Verwandlung von Tim Allen in den dicken Weißbart verläuft sehr scchön griffig und man hat für Mitte der 90er auch tolle Prothesen genutzt, um Allens Wandlung realistisch und griffig zu machen. Alle anderen Schauspieler agieren hervorragend mit ihm, seien es andere Erwachsene, der Charakter seines Sohnes oder auch die Elfen am Nordpol. Hier sei eine Stelle benannt, die als sexistisch darsgestellt wurde, aber ich persönlich empfand es damals schon als einfachen, aber auch bissigen Gag.

Die zwei Fortsetzungen die Anfang der 2000er erschienen waren optisch mehr in Zuckerwatte und Kitsch gepackt. Selbst effektmäßig sieht man den Produktionen an, zwar vom Hause Disney zu sein, aber auf den Realismus zu pfeiffen. Klar ist der Originalfilm auch nur ein Produkt seiner Zeit, hat aber durchaus etwas echtere und gewissermaßen auch wärmere Bilder. Hier sei natürlich gesagt, dass es mir unter Umständen an Obejktivität mangelt, aber seit 23 Jahren ist das ein Film, der aus der Weihnachtszeit meiner Familie nicht wegzudenken ist.

Auch kleine Insidergags bezogen auf „Hör mal wer da hämmert“ sind wunderbar eingeflochten und machen den Film durchaus für nun erwachsene Zuschauer auch interessant und sollte den ein oder anderen schmunzeln lassen.

Die zwei Fortsetzungen die Anfang der 2000er erschienen waren optisch mehr in Zuckerwatte und Kitsch gepackt. Selbst effektmäßig sieht man den Produktionen an, zwar vom Hause Disney zu sein, aber auf den Realismus zu pfeiffen. Klar ist der Originalfilm auch nur ein Produkt seiner Zeit, hat aber durchaus etwas echtere und gewissermaßen auch wärmere Bilder. Hier sei natürlich gesagt, dass es mir unter Umständen an Obejktivität mangelt, aber seit 23 Jahren ist das ein Film, der aus der Weihnachtszeit meiner Familie nicht wegzudenken ist.

Auch kleine Insidergags bezogen auf „Hör mal wer da hämmert“ sind wunderbar eingeflochten und machen den Film durchaus für nun erwachsene Zuschauer auch interessant und sollte den ein oder anderen schmunzeln lassen.

Ich kann „Santa Clause“ (übrigens absichtlich falsch geschrieben, mit dem „E“ am Ende, für das englische „Clause“ = Klausel) nur jedem ans Herz legen, der einen schönen, natürlich etwas kitschigen, aber warmherzigen Weihnachtsfilm sehen will.

Und denkt daran: Sehen heißt nicht glauben – Glauben heißt sehen!

Schöne Weihnachstage euch allen! 🙂

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