In diesem Jahr steht uns ein neuer Robin Hood Film ins Haus. Erste Bilder des Films wurden über die Entertainment Weekly und den offiziellen Twitter Account veröffentlicht.

Taron Egerton wird in die Titelrolle des sagenumwobenen Helden schlüpfen. Jamie Foxx wird als Little John zu sehen sein, Jamie Dornan als Will Scarlett, Eve Hewsan als Maid Marian und Ben Mendelsohn als der Antagonist – der Sheriff von Nottingham.

Früher als Robin Hood: Origins betitelt, wird Robin Hood von Regisseur Otto Bathurst (Peaky Blinders, Black Mirror) eine neue Richtung mit dem ikonischen Volkshelden einschlagen.
Auch wenn die Charaktere alle bekannt sind, so soll sich die Story um Robin als Freiheitskämpfer drehen, der grade aus den Kreuzzügen zurückkehrt.

Auch wenn wir im Laufe der Film und TV Geschichte sehr viele Robin Hoods (und viele sich ähnelnde) sahen, erklärte Bathurst gegenüber der EW, was seine Vision des Charakters so einzigartig macht:

In meinen Augen war Robin Hood so eine Art schwer militarisierter anarchistischer Revolutionär. Ein Freiheitsdenkender und ein Wahrheitssuchender. Und je mehr ich mich mit der Geschichte befasste, desto erschreckender bemerkte ich, wie äußerst passend es zu dem ist, was derzeit in unserer Gesellschaft abgeht.

Robin Hood als ein Revolutionär ist ein interessantes Konzept – auch wenn es vermutlich die typische Origin ziemlich verändern wird.
Bei den vielen unterschiedlichen Robin Hood Versionen, ist eine eher militärische etwas erfrischender. Dies empfand Taron Egerton scheinbar auch, da es ihn überzeugte, die Rolle anzunehmen:

Man kam auf mich zu, nicht lange nachdem der erste Kingsman Film herauskam und meine erste Antwort war, um komplett ehrlich zu sein ‚Warum?‘. [Aber] Otto erzählte mir, dass er etwas komplett revisionistisches machen wollte – etwas, das eigentlich nicht zu einem mittelalterlichen Universum passt. Der erste Akt des Filmes, diese Szenen der Kreuzzüge in Syrien, wurde so geschrieben, als wäre es etwas aus Hurt Locker. Es war fantastisch und das war genug, um mich zu überzeugen!

Auch wenn das alles ziemlich interessant klingt, so könnte der Versuch auch nach hinten losgehen – erst letztes Jahr floppte King Arthur: Legend of the Sword mit seinem Versuch, die bekannte Legende etwas dunkler und „grittier“ zu machen.  Vielleicht „müssen“ manche Geschichten leichtherzig bleiben – doch warten wir ab und lassen uns überraschen!

 

 

 

 

 

Auch wenn man sich die Bilder (insbesondere das mit Ben Mendelsohn) anguckt, dann sieht es so aus, als würde man nicht nur die Geschichte etwas verändern – es wirkt auch so, als gäbe man dem mittelalterlichen Setting einen leicht dystopischen-futuristischen Touch. Zum einen erinnert die Erscheinung des Sheriffs natürlich an Mendelsohns Charakter Orson Krennic aus Rogue One: A Star Wars Story. Sein Outfit sieht für die Zeit etwas zu modern aus, lässt jedoch vermuten, dass der Antagonist ein gewisses Maß an Reichtum besitzt und diesen Luxus auch wertschätzt.

Was ebenfalls auffällt sind die Soldaten hinter ihm (einige Fans dachten, sie sehen Crossbones aus Captain America: Civil War in mehrfacher Ausführung).
Zum einen spricht die bloße Erscheinung der Soldaten für den dunkleren Ton – zum anderen sind einige der Soldaten mit einer Armbrust ausgestattet, die eher wie ein Gewehr aus Goldeneye aussieht.

 

Der Film sieht definitiv nach einem „Risiko“ aus – die Neuerungen an der Story könnten aber durchaus zu einem spannenden Kinoerlebnis werden.
Wir freuen uns jedenfalls auf den Film und sind gespannt, ob er hält, was er verspricht!

Robin Hood soll am 20. September in den Kinos erscheinen.

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