Einer der wohl kontroversesten Filme des Jahres (oder vermutlich sogar DER kontroverseste) ist mother! von Regisseur Darren Aronofsky (Black Swan, PI, Requem for a Dream).
Viele Zuschauer gingen mit der Erwartungshaltung ins Kino, dass hier ein generischer Horrorfilm geboten wird – und bekamen daraufhin etwas vollkommen anderes.

Nach dem Kinobesuch wird sich bei sehr vielen Menschen Verwirrung eingestellt haben. „Was zum Henker habe ich da eben gesehen?“  Wir wollen uns dem Phänomen mother! ein wenig annehmen und versuchen die Verwirrung etwas zu lösen.

Solltet Ihr den Film noch nicht gesehen haben, dann empfehlen wir, hier nicht mehr weiterzulesen. Der Film „lebt“ davon, dass man sich von dem überraschen lässt, was in der nächsten Szene wartet und dass der Zuschauer mitdenkt.

Seid Ihr noch da? Dann fangen wir mal an!
Wenn Ihr nach dem Kinobesuch etwas verwirrt seid, verzagt nicht – so ging es vielen! „mother!“ ist ein höchst metaphorisches Werk, das sehr viel Raum für Interpretationen lässt.
Die naheliegendste Interpretation wollen wir daher gleich zu Beginn darlegen. Denn im Prinzip handelt es sich bei mother! (zum Teil) um nichts anderes, als

Eine Interpretation der Bibel und unser Umgang mit der Erde

Gegenüber Telegraph verrieten Regisseur Darren Aronovsky und Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence einen Großteil der Bedeutung des Plots.
Es schildert die Misshandlung und die Qual von Mutter Erde,“ erzählte Lawrence. „Es ist nicht für Jedermann. Der Film ist hart mitanzusehen. Aber es ist wichtig, dass die Leute das Sinnbild verstehen, das wir im Kopf hatten. Dass sie wissen, dass ich Mutter Erde darstelle, Javier [Bardem], dessen Charakter ein Dichter ist, stellt eine Form Gottes dar, einen Schöpfer. Michelle Pfeiffer ist eine Eva zu Ed Harris Adam. Es gibt Kain und Abel und das Setting stellt manchmal den Garten Eden dar.

Aronofsky selbst erklärte den Schaffensprozess dieses Films und warum er sich dazu entschied, solch weite Theme in Gestalt eines traditionellen Horrorfilms anzupacken.

Es sollte darstellen, wie man auf diesem Planeten liebt und mit ansieht, was hier geschieht, ohne in der Lage zu sein, irgendetwas zu tun,“ verriet Aronofsky gegenüber der Variety. „Ich hatte so viel Wut und Zorn und ich wollte das in eine Emotion lenken, in ein Gefühl. Innerhalb von Fünf Tagen schrieb ich die erste Version des Skripts. Es sprudelte irgendwie einfach aus mir heraus.

Er sprach bereits früher auf Reddit über die biblische Aussage des Films und darüber,  dass es ein großer Durchbruch für ihn war, als er die „Struktur“ des Films herausfand, wodurch er das Drehbuch so schnell fertigen konnte. „Als ich versuchte über die Beziehung zwischen Mutter Erde und den Menschen nachzudenken, beschloss ich, die Geschichten aus der Bibel zu nutzen, um eine Version der Menschheitsgeschichte auf der Erde zu beschreiben.
Doch bevor wir auf die biblischen Aspekte eingehen, beschäftigen wir uns kurz mit der Frage:

Was hat es mit dem Titel auf sich?

Wie oben bereits erklärt, bezieht sich „mother!“ (also Mutter) auf Mutter Erde. Doch schauen wir ihn uns etwas genauer an. Es handelt es sich hier um einen Ausruf, der mit deim Ausrufezeichen (!) hervorgehoben wird. Jedoch ist der Titel klein geschrieben, was nicht so recht zusammenpasst. Im August erklärte Aronofsky, dass der „schräge“ Titel „den Geist des Filmes reflektiert. Der Film hat irgendwie ein Ausrufezeichen; am Ende davon ist ein großes Ausrufezeichen. Also dachte ich, dass der Titel so einfach besser war.“

Doch auch auf die Schreibweise im Promo-Material (dort wurde fast alles klein geschrieben)  und eben im Titel nahm er Bezug. Einige taten es lediglich als eine stilistische Verzierung ab, aber in Wirklichkeit steckt da mehr dahinter.
Aronofsky erklärte, dass der Grund für diese Kleinschreibung im Abspann des Films zu finden ist:
Um herauszufinden, warum das ‚m‘ kleingeschrieben ist, schaut euch den Abspann an und sucht nach dem einen Buchstaben, der anders ist.“ schrieb er auf Reddit. „Fragt euch selbst, welcher Name für diesen Charakter noch passen könnte?

Ihr müsst nun nicht extra nochmal ins Kino laufen, die Antwort haben wir für euch: Im Abspann sind alle Charaktere klein geschrieben. Alle, bis auf die Rolle von Javier BArdem, welcher als „Him“ (also Er) gelistet ist, was uns auch schon zum nächsten Punkt bringt.

mother! ist eine sinnbildliche Darstellung der Schöpfungsgeschichte

Halten wir es mal zunächst kurz: Wie oben bereits erwähnt ist Jennifer Lawrences „Mutter“ die Mutter Erde/Natur selbst, welche von Javier Bardems Gott erschaffen wurde, dessen uneingeladenen Gäste ein Szenario herbeibeschwören, das starke Parallelen zur Genesis aufweisen.

Der Film beginnt damit, dass Javier Bardem einen Kristall auf seinen Platz stellt und das verbrannte (schwarze) Haus beginnt sich aufzubauen und im Bett wird seine Frau „erschaffen“.
Aus dem „Nichts“/der Dunkelheit wird Licht/die Erde erschaffen.

Bardems Charakter ist außerdem von diesem geheimnisvollen Kristall „besessen“, den er in seinem Büro aufhält und von niemanden angefasst werden darf und die freundliche Natur von Lawrence „ausnutzt“.  Diese geht damit jedoch locker um und beharrt darauf, dass ihr Mann ein ganz besonderes Genie ist, das nur Zeit braucht, um etwas neues zu erschaffen.

Und die Inspiration für diese neue Schöpfung kommt in Form von Ed Harris, welcher für Adam steht. Im Film sehen wir sehr kurz (,als er über dem Klo beugt,) eine Narbe über seiner Rippe. Am nächsten Tag erscheint Michelle Pfeiffers Charakter, dessen Film-Version für Eva steht, welche (vermutlich) aus Adams Rippe über Nacht geschaffen wurde. Eva fühlt sich die ganze Zeit über von Bardems mysteriösen Kristall hingezogen und ignoriert Lawrence, die ihr mehrmals sagt, ihn nicht anzufassen.

Natürlich kommt es, wie es kommen muss und Pfeiffer greift nach dem Kristall, welcher für den verbotenen Apfel steht und zerstört ihn ausversehen – wodurch die beiden von Gott aus dem Paradies (seinem Büro) hinausgeworfen werden. Er vernagelt die Tür und symbolisiert dadurch, dass der Garten Eden für immer für die Menschen verschlossen sei.
Nachdem sie aus dem Paradies geworfen wurden, geben sie sich auch sofort der Versuchung des Fleisches hin und kurze Zeit später tauchen ihre Söhne auf, welche von den echten Geschwistern Domhall und Brian Gleeson verkörpert werden.

Die beiden Brüder stellen hier Kain und Abel dar, die Söhne von Adam und Eva, welche sich über den „Verrat“ ihres Vaters streiten. Genau wie in der Bibel, erschlägt Kain Abel und flieht daraufhin. Als „erster Mörder“ wird er von Gott verstoßen, wird jedoch als Zeichen des weiteren Schutz Gottes mit dem „Kainsmal“ versehen (erinnert Ihr euch an den blutigen Fleck auf dem Boden des Zimmers? Das ist das Kainsmal.).

Kurze Zeit später wird das Haus überfüllt von Gästen der Trauerfeier des Sohnes, welche zu einer chaotischen Party wird. Die Menschen ignorieren die Warnung nicht auf der unangeschraubten Spüle zu sitzen, was dazu führt, dass er sich von der Wand löst und Wasser im ganzen Raum verteilt – hier haben wir den „Fall“ der Menschen, welcher mit dem Mord an Abel begann und in der Flut endete.

Der Dichter und die Mutter sind wieder alleine und nach einem Streit der beiden kommt es zum Sex. Am nächsten Morgen eröffnet die Mutter ihm, dass sie schwanger sei, was dazu führt, dass der Dichter neue Inspiration schöpft und sich an ein neues Werk macht, welches die Mutter als wunderschön betitelt.

Wir machen einen Zeitsprung von 9 Monaten und einem zweiten Akt, der es in sich hat. Daher stellen wir uns der Frage:

Was zum Henker bedeutet der zweite Akt?

An diesem Punkt setzt neben dem biblischen Kontext auch die Geschichtsschreibung ein.
Die Mutter ist hochschwanger, als ihr Haus erneut von Menschen „überrannt“ wird – von neuen „Jüngern“ des Dichters, die sein neuestes Werk feiern. Dieses Werk könnte man als die Zehn Gebote oder eben Exodus selbst sehen.  Mit den ganzen neuen Jüngern, die buchstäblich aus der Wildniss angewandert kommen, Rituale vollführen und Mini-Kulte formen, welche auf Passagen des neuen Werks basieren, sind wir nun beim biblischen Königreich Israels und der Zeit der Propheten angekommen.
Das SWAT Team, welches Mutter und Dichter angreift steht hier für die Zerstörung des Tempel  Salomos.

Ihre Schwangerschaft steht hier klar für das Neue Testament und ihr Kind symbolisiert Jesus Christus. Doch bevor dieser geboren werden kann, geht die Mutter buchstäblich durch die Hölle und erlebt Krieg, Menschenhandel und andere schlimme Szenen, bevor der Dichter erneut in Erscheinung tritt und sie in sein Büro bringt, wo ihr Kind geboren werden kann. Das soll darstellen, dass Gott für einige Zeit die Erde verlassen hatte, bis der Messias geboren wurde.

Doch wir kennen die Menschen. Die vermasseln es erneut. Das Kind wird der Mutter weggenommen und den Menschen dargeboten, welche das Kind (wie schon die Arbeit des Dichters) auch als ihr eigenes Eigentum ansehen, „wegnehmen“, es töten und sein Fleisch essen, als sie an einem Altar zu ihrem Gott beteten (na, was symbolisiert Brot und Wein in der Kirche bei der Kommunion? Der Leib und das Blut Christi). Daraufhin greifen sie die Mutter an, zerreißen ihre Kleider, prügeln sie fast besinnungslos, bis sie entkommen kann, sich in den Keller flüchtet und das ganze Haus mithilfe von Öl in die Luft jagt und buchstäblich die Hölle auf öffnet – wir befinden uns am Ende, der Apokalypse.

Die Botschaft dahinter ist klar: Selbst wenn man den Menschen einen Erlöser und jemand Unschuldigen gibt, können sie nichts anderes als töten und die Mutter Erde angreifen, während Gott erneut abwesend ist. Doch Mutter Erde schlägt mit Öl (fossilen Brennstoffen) zurück und zerstört sich selbst mit der Menschheit – und Gott ist machtlos deswegen.

Daraufhin nimmt der Dichter den verkohlten Körper der Mutter. Nachdem sie ihm sagt, dass sie ihm alles gegeben hat, entgegnet er, dass ihre Liebe noch da sei und er diese braucht. Er reißt ihr das noch schlagende Herz heraus und verwandelt es in Asche. Daraus formt er einen neuen Kristall.

Er stellt den neuen Kristall auf seinen Platz und wir sind genau dort, wo der Film anfing (er fing an mit einer Frau, die verbrannte und dann dem Kristall, der platziert wurde) – das Haus baut sich erneut von vorne auf und eine Frau wacht in ihrem Bett auf – dieses Mal ist sie jedoch eine andere junge Frau.

Welche Aussage steckt dahinter?

Die Erde und die Menschen mit ihr werden sterben. Sie sind bereits vorher gestorben (wie erwähnt zeigt die erste Einstellung des Films eine andere „Mutter“ als Jennifer Lawrence) und sie werden auch erneut sterben. Und Gott wird alles erneut so machen, da er etwas erschaffen muss und sich nach der Liebe seiner Schöpfungen sehnt – er (also der Dichter) gab zu, dass er all die Menschen geholt hatte und wollte nicht, dass sie gehen.

Dazu kommt noch, dass die Mutter während des gesamten Films über in sich geht, wenn sie von etwas „überwältigt“ wird. Dann fässt sie die Wände des Hauses an und sie hat eine Vision von einem Herz, das langsam stirbt.  Abgesehen davon sehen wir, wie das Haus selbst blutet, Risse kriegt und in sich zusammenfällt.  Mutter Erde sieht an, wie der Organismus Erde/Natur (denn dafür steht das Haus) stirbt – besonders, wenn es immer mehr Menschen werden (Überbevölkerung) und so Chaos entsteht.

 

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                                                                                                       Image via Paramount

 

An sich sollte nichts davon wirklich überraschend sein, wenn man darüber nachdenkt, dass Aronofsky ein Atheist und standhafter Umweltschützer ist und dass der Niedergang der Menschen im Angesicht einer Naturkatastrophe und der Abwesenheit Gottes Thema seines letzten Films waren: Noah.

 

Es gibt aber noch andere Interpretationen der Geschichte.

 

Auf diese wollen wir hier kurz eingehen.

Eine andere Deutung des Films (oder besser gesagt einen Teil des Films) besagt, dass es bei mother! um den reinen Schaffensprozess eines Künstlers geht. Der Dichter steht hier als Sinnbild für alle Künstler und das zweischneidige Schwert mit dem Drang etwas zu erschaffen und der Zerstörung, die so ein Werk auslösen kann, wenn sie veröffentlicht wird.
Diese Deutung deckt, wie gesagt, nur einen kleinen Teil ab und lässt dabei die ganzen biblischen Dinge aus und noch viel wichtiger: Die Mutter findet hier nur wenig Beachtung, wobei sie doch DIE Hauptfigur ist.

 

Eine weitere Deutung begutachtet den halb-autobiographischen Aspekt des Films für Aronofsky und Lawrence. Es ist kein Geheimnis, dass die beiden ein Paar sein und Bardems Dichter könnte hier auch für den Regisseur selbst stehen.
Pfeiffers Charakter im Filmen merkt an, dass der Dichter ein wenig zu alt für die Mutter sei. Aronofsky ist 48 und Lawrence ist 27 – hier ist auch interessant, dass Javier Bardem genau so alt ist, wie Aronofsky.
Wie bei der anderen Deutung gibt es auch hier eine Parallele zwischen Regisseur und „Gott“ – dem Gefühl, von Fans verehrt zu werden aber auch der Furcht, die durch ihre konstanten Anhänglichkeit einhergeht.
Dann behandelt diese Deutung noch den Angriff auf die Mutter – als sie niedergetreten wird und man ihr die Kleider „vor aller Welt“ vom Körper reißt – dies wird dort als Deut auf die Nacktfotos der Schauspielerin gesehen, welche durch einen Hacker im Internet landeten. Doch auch diese Deutung umfasst nur einen sehr kleinen Teil des Films – was nicht bedeutet, dass sie falsch ist. Der Film hält an jeder Ecke und in jeder Sekunde Metaphern und andere Dinge bereit.

 

 

 

Die Poster hielten Hinweise bereit

 

Während sich noch alle darüber wunderten, worum es bei mother! eigentlich geht, durchsuchten einige Fans die Teaser Poster zum Film nach Hinweisen. Das erste Poster von Künstler James Jean zeigt Lawrences Charater, welche ihr herausgerissenes Herz anbietet. Nun, wie sich herausgestellt hat, war dies ein verdammt wichtiger Moment des Films

 

Nach der Interpretation ist auch ziemlich klar, was die „Umgebung“ auf dem Bild darstellen soll: Den Garten Eden. Wir haben außerdem einen Frosch, der im Film ebenfalls kurz auftaucht und als biblisches Symbol für „unreine Geister in Gottes Augen“ steht.

Außerdem sehen wir hier auch schon das geheimnisvolle Feuerzeug, welches im zweiten Poster auftaucht und im Film eine nicht unwichtige Rolle bei der „Befreiung“ von Lawrence Charakter spielt.

Auf dem Feuerzeug findet man auch ein Symbol wieder, welches als „Wendehorn“ identifiziert wurde.
Diese alte Rune repräsentiert „die Zusammenarbeit zwischen den ewigen Gesetzen der Natur und der Arbeit in Einklang miteinander“ und symbolisiert hier außerdem die Kooperation von Kontrasten, wie Leben und Tod oder eben Mann und Frau – zwei Gegensätzen, die im Einklang mit den Gesetzen der Natur zusammenarbeiten müssen, um einen Wandel hervorzurufen.

Das zweite Poster deutete außerdem einen weiteren wichtigen Punkt des Films an: Der Dichter sitzt auf einem Stuhl und wird von Flammen umhüllt, welche wie Gesichter geformt sind – ein Vorausblick auf das Ende des Films.
Außerdem hält Bardems Charakter eine Kugel in der Hand, in welcher sich das verzerrte Abbild eines Babys erahnen lässt – was mit Hinsicht auf den Film durchaus Sinn ergibt.

 

Offene Fragen/Fazit

Doch um ehrlich zu sein, haben wir den Film auch nicht zu 100% verstanden und ich bezweifle, dass dies noch geschehen wird.
Es gibt einige offene Fragen, die ich mir immer wieder stelle.
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Hat es etwas zu bedeuten, dass Ed Harris Charakter ein Arzt ist? Was zum Teufel hat es mit der gelben Flüssigkeit auf sich, welche die Mutter nimmt, damit es ihr weiterhin gut geht? (Die Jungs von Daily Beast hatten hier die Vermutung, dass dies eine Anspielung auf „The Yellow Wallpaper“ von Charlotte Perkins Gilman sei, einer Kurzgeschichte, in welcher eine junge Frau langsam verrückt wird, da sie sich ihrem Mann immer wieder unterwerfen muss). Warum sehen wir das Chaos und den Krieg vor der Geburt des Messias und nicht erst danach? Trug es sich im neuen Testament nicht auch davor und danach so zu?  Und warum wird ihr Notruf empfangen, den sie am Telefon loswerden will? (Wen würde die Erde im Falle eines Notfalls anrufen?!).

Jedoch bin ich fest davon überzeugt, dass der Gott in diesem Werk den Gott darstellen soll, wie Aronofsky ihn sich vorstellt – einer Figur, die immer dann abwesend ist, wenn sie gebraucht wird, aber den Drang verspürt etwas zu erschaffen und geliebt zu werden.

Der Film dreht sich um die Beziehung zwischen gott, Mutter Erde, der Umwelt und der Menschheit, wobei Aronofsky hier ganz klar darstellt, dass die Menschen eine Plage für die Erde sind. Und mal ehrlich: Ihr alle habt euch beim Gucken gedacht, was für Assis die Gäste doch alle sind und wie sie sich gegenüber der Mutter so verhalten können. Genau das wollte Aronofsky damit erreichen. Indem er uns Mutter Erde als Hauptperson darstellt, der wir auf Schritt und Tritt folgen, nehmen wir eine Bindung zu ihr auf und fühlen mit ihr.