Im Moment fiebern alle auf den ersten Trailer zu „Avengers: Infinity War“ hin. Dieser wird heute Mittag um ca. 14:00 Uhr veröffentlicht. Wir sind genauso gespannt wie Ihr *hype*.

Aber auch die Filme nach Infinity War, sollte man weiterhin im Auge behalten.

In einem Q&A mit der Vanity Fair, hat uns Evangeline Lilly mit ein paar interessanten Details, erfreut:

„Als ich von Infinity War gehört habe, und welche Richtung dieser einschlagen wird, hatte ich diesen ‚Oh-Wow-Moment‘ und eine Art Déjà-vu, welches mich an Lost erinnerte. Wir steuern auf diese vierte Staffel (von Lost) hin, in welcher sich alles ändert und man den Boden unter den Füßen verliert. Und (Ant-Man & the Wasp), wird, natürlich, Teil davon sein. … Die Charaktere sind Experten was den subatomare Raum betrifft. In Ant-Man & the Wasp, werden wir alles versuchen, diesen sicher zu betreten und wieder zurück zu kommen, da wir Hinweise von Scott Lang aus dem ersten Film haben, dass dies möglich ist. Und wenn er dazu im Stande war, warum sollten wir das dann nicht sein? Wenn wir in Ant-Man & the Wasp erfolgreich sind, könnte das eine Tür zu neuen Multiversen öffnen und wir könnten uns darin austoben. Ich bin nicht der Story-Schreiber, also kann ich nicht sagen, wohin das Ganze geht. Aber ich sehe definitiv Potenzial darin.“

„Ant-Man“ gehört in den aktuellen MCU-Filmen eher zu den „kleineren“. Was allerdings oft vergessen wird, ist das riesige Potenzial, welches der Film in sich birgt.

Bereits zum Ende des ersten Teils, war der subatomaren Raum kurzzeitig Thema. Und genau darum soll sich wohl, wenn es nach Lilly geht, der zweite Teil drehen. Wir hatten auch in „Doctor Strange“  einen kurzen Einblick in diesen Raum (Siehe Video), und somit eine Verknüpfung der beiden Filme, die mit unterschiedlichen Realitäten, die ersten Berührungspunkte hatten.

Aber warum könnte das so wichtig und interessant sein?

Wie der Disney CEO Bob Iger im Q&A ebenfalls verlauten ließ, wird die Story im MCU „neue Welten die komplett von den Welten, die wir bereits kennen, getrennt sind“, erkunden. Und genau hier könnte Lilly’s Theorie/Idee mit den Mutliversen ansetzten und eine Verknüpfungen zwischen den „alten“ 22 Filmen, und den neuen 20 Filmen, herstellen.

Somit wäre es kein Sprung ins kalte Wasser, sondern man könnte, mit der Stellschraube der Multiversen, kleine Änderungen einführen, um so einen roten Fanden zu behalten, sich aber gleichzeig neue Möglichkeiten eröffnen. Ein paralleles Universum mit (jetzt wird es sehr spekulativ) den „X-Men“, den „Fantastic Four“, oder einem Miles Morales als „Spider-Man“, wären dann keine Unmöglichkeit mehr.

Was man auch nicht unterschätzen darf: „Ant-Man & the Wasp“ wird, neben „Captain Marvel“, der einzige Film sein, der zwischen Infinity War und Avengers 4 steht. Des Weiteren wird er der einzige Teil sein, der chronologisch gesehen, beide Filme miteinander verbindet, da „Captain Marvel“ bekanntlich in den 90er Jahren spielen soll. Dies wurde sicher nicht aus Zufall gewählt.

Das Potenzial, einer der unterschätztesten Marvel Filme zu einem der wichtigsten zu machen, ist riesig. Und vielleicht bekommen wir 2018 einen Vorgeschmack auf das, was kommen wird. Die Aussage von „the Wasp“ lässt jedenfalls darauf schließen.

 

Wie interpretiert Ihr die Aussage von Lilly? Ist die Verbindung der zwei letzten Avengers Filme durch Ant-Man & the Wasp, gut gewählt? Lasst es uns wissen!

 


Bildquelle: www.screenrant.com

 

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