Wie wir berichteten, wurden einige Infos zum anstehenden Justice League Film preisgegeben, hier geht es weiter mit dem Thema und der Frage: Wie „anders“ soll der Film eigentlich im Vergleich zu Batman v Superman: Dawn of Justice und Man of Steel sein?

Über BvS kann man vieles sagen. Fakt ist: Er hat das Publikum gespalten. Während eine Gruppe den Film verteufelt, wird er von anderen in den Himmel gehoben.
Der von den Produzenten gewünschte Erfolg erzielte der Film jedoch nicht und man lernt aus den Fehler und „hört zu“, was die Fans wollen.

Die ausführende Produzentin Deborah Snyder gab preis, was das Produzenten-Trio bestehend aus ihr, Zack Snyder und Charles Rowe lernten:

Ich denke jeder Film ist eine Lernerfahrung . Wir hören, was jeder sagt, da es uns wichtig ist, was die Fans denken.
Gleichzeitig ist jede Geschichte, die wir erzählen, eine komplett andere Geschichte und ich denke das Großartige daran ist, dass wir in gewisser Weise das machen, was das Publikum sich wünscht.
Das ist eine gute Sache und wir mussten damit einfach beginnen. Wir mussten die Charaktere von irgendwo her holen und sie dorthin bringen, wo sie nun sind. Das hatte was von einer Reise.

Das wichtigste was wir lernten war, dass die Menschen nicht sehen wollen, wie ihre Helden ‚dekonstruiert‘ werden. Ich glaube das ist hart, weil wir mit ihnen aufgewachsen sind und uns um sie sorgen.

MoS und BvS waren außerdem ziemlich „dunkel“ und nicht unbedingt etwas für das jüngere Publikum. Dieses möchte man jedoch mit Justice League ebenfalls ansprechen!

Als ein Reporter fragte, ob wir nach einem brutalen, politischen und komplexen Batman v Superman eine eher kinderfreundliche Justice League sehen werden, hatte Snyder folgendes zu sagen:

Ich denke Justice League ist wesentlich ‚offener‘ [sie meint für alle zugänglicher].
Es geht ja auch um die ganzen Charaktere. Wir haben diese beiden sehr jungen Flash und Cyborg Figuren u nd sie sind wesentlich heller [im Ton].  Ich denke, dass sie besonders beim jüngeren Publikum ankommen werden. […]

Meiner Meinung nach wird es weit umfassend sein. Ich glaube das dunkelste haben wir bereits hinter uns.

Auch Ben Affleck (spielt Bruce Wayne, Batman) hatte zum Thema Humor etwas zu sagen. Am Set stand er in seinem neuen Bat-Anzug auf dem Dach von Gothams Poilizei und gab den Presseleuten (welche vorher einen ersten Clip sehen durften, in dem Barry Allen auf Batman trifft) folgendes mit auf den Weg:
Da ist definitiv mehr Platz für Humor! DC Filme sind meiner Meinung nach in ihrer Natur etwas mehr ’schaerlicher‘ oder mystischer, als einige andere Comic-Verfi lmungen. Aber dieser Film [er spricht von Batman v Superman] war ein sehr schwerer und du nkler Film. Es war tief in Dark Knight Returns verwurzelt, welches an sich eine schwere und dunkle Geschichte ist. Das hier [Justice League] ist es nicht.
Das hier ist ein Schritt in der Entwicklung, wie man all diese Charaktere zusammenbringt, wo jeder seine eigene Origins hat. U nd es geht um Multiliteralismus und Hoffnung.
Es geht darum, zusammen zu arbeiten und die Art der Konflikte, in denen du versuchen musst mit anderen zu arbeiten.
Es ist eine Welt, mit all diesen anderen Superhelden.

Man hat also aus der Kritik von Dawn of Justice gelernt und will einen anderen Ton einschlagen.

Bleibt bei uns, gleich folgen weitere Infos zu den jeweiligen Charakteren des Films und mehr!

 

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