Der 15-jährige Rin Okumura lebt mit seinem Zwillingsbruder Yukio bei dem Priester und Exorzisten Shirō Fujimoto, da ihre Mutter bei der Geburt der Brüder gestorben ist. Rin und Yukio können unterschiedlicher nicht sein: Rin ist nicht wirklich ein guter Schüler und in manchen Situationen wird er schnell aggressiv. Hingegen sein Bruder ist ein sehr intelligenter Mensch und lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen.

Eines Tages bekommt Rin die Chance auf einen Job in einem Supermarkt in der Nähe. Anfangs läuft es gar nicht gut für ihn, denn alles was er anfässt, scheitert. Doch am Ende des Tages wendet sich doch noch alles zum Guten und er bekommt den Job. Erfreut über diese Nachricht, ruft Rin seinen Bruder an und verkündet die frohe Botschaft. Als er sich nach dem Anruf gerade auf dem Weg nach Hause machen will, sieht er ein junges Mädchen, welches von einem seltsamen kleinen Wesen attackiert wird. Als es gerade wegläuft, rennt er ihm nach. Bei dieser Verfolgungsjagd gelangen sie wieder in den Supermarkt, in welchem Rin gerade noch gearbeitet hat und verwüsten diesen, woraufhin er seinen Job auch gleich wieder los wird.

Enttäuscht über den Verust seiner eigentlich neu gewonnen Arbeit, geht er nicht gleich nach Hause. Besorgt darüber, wo sein Bruder bleibt, sucht Yukio ihn und findet diesen auf einem Spielplatz etwas entfernt wieder und holt Rin nach einem kurzem Gespräch zurück nach Hause. Dort angekommen, sehen die beiden Brüder das kleine Mädchen von vorhin mit ihrem Vater, die gerade mit Shirō Fujimoto reden, da ihr Vater glaubt, dass mit seiner Tochter irgendwas nicht stimmt. Doch Rin verteidigt sie und erzählt von den Geschehnissen des Tages. Doch keiner scheint ihm und dem Mädchen zu glauben. Nach einer kurzen Diskussion gehen der Vater und seine Tochter schlußendlich wieder nach Hause.

Am nächsten Tag wacht Rin auf und bemerkt tausende von kleinen schwarzen Lebewesen und rennt nach draußen, wo ihm drei Jungs aus der Nachbarschaft begegnen, diese scheinen jedoch die Wesen nicht zu bemerken. Es entsteht ein Streit zwischen den Jungs und plötzlich verwandelt sich einer der Drei, woraufhin ihm Hörner auf dem Kopf wachsen, wie man sie eigentlich nur von Schafen kennt. In dem Moment kommt Shirō Fujimoto und rezitiert aus der Bibel, um den Dämonen, der von dem Jungen Besitz ergriffen hat, auszutreiben. Rin weiß nicht, was grad geschehen ist und so erzählt ihm Shirō von den Dämonen und deren Welt Gehenna, die wiederum ihre Welt, welche Assiah heißt, übernehmen wollen. Im gleichen Atemzug erzählt er ihm auch, dass er der Sohn Satans ist und sein Vater alles daran setzen will, ihn zu sich zu holen, um mit ihm die Welt der Menschen zu beherrschen.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht von dem Anime vorwegnehmen. Die Geschichte, die der Anime erzählt, ist sehr spannend und besitzt eine sehr gute Mischung aus Comedy und Action. Ich finde, keine der Folgen ist überflüssig und gehört zu dem Gesamtkonstrukt. Auch die Charactere, die im Laufe der Staffel eingeführt werden, sind mit sehr viel Liebe geschrieben und man erfährt nach und nach immer mehr von ihnen, was mir sehr gefällt und sehr hilft, sich in diese hineinzuversetzen. Auch der Zeichenstil des Anime gefällt mir sehr. Der Anime ist einfach perfekt für Einsteiger in das Thema Anime, aber ist auch für eingefleischte Otakus eine echte Empfehlung! Auch die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen, was nicht selbstverständlich ist.

Anfang des Jahres bekam Blue Exorcist, oder auch Ao no Exorcist genannt, eine zweite Staffel spendiert, welche der Ersten in nichts nach steht. Diese kann man bei Akiba Pass im Simulcast schauen.

Kommentare