Yuri Katsuki ist ein 23-jähriger Eiskunstläufer aus Japan, welcher es dieses Jahr zum ersten Mal geschafft hat, am Grand-Prix-Finale teilzunehmen. Einer seiner Konkurrenten bei diesem Event ist sein großes Idol, der 27-jährige Russe Victor Nikiforov, der das non plus ultra im Männer Eiskunstlauf ist.

Doch nicht wirklich in Top Form, steht Yuri seine Sprünge nicht und wird deshalb Letzter in der Gesamtwertung, während sein Idol Victor, der als haushoher Favorit gehandelt wurde, wenig überraschend gewinnt und somit die Goldmedaille holt. Schwer geknickt über seine Leistung beim Grand-Prix, vermasselt er auch andere Meisterschaften und kehrt seit fünf jähriger Abstinenz wieder in sein Heimatdorf nach Japan zurück.

Bei seiner Ankunft bemerkt er zu seiner großen Verwunderung, dass ihn die Leute in seinem Ort quasi als Held feiern, obwohl seine letzten Leistungen dem nicht wirklich gerecht wurden. Auch von seinen Freunden und seiner Familie wird Yuri sehr herzlich nach seiner Rückkehr empfangen.

Immer noch von sich selbst enttäuscht, will er erstmal nicht mehr Eislaufen und fängt bei seinen Eltern, die ein Badehaus besitzen, an zu arbeiten. Doch nach einer kurzen Zeit, kann er es doch nicht lassen und es treibt ihn zu der Eishalle seines Dorfes, welche seine beste Freundin seit Kindertagen mit ihrem Ehemann, den Yuri ebenfalls seit seiner Kindheit kennt, betreibt. Dort angekommen fragt er die Beiden, die seit seiner Abstinenz Drillinge (drei Mädchen) bekommen haben, welche ebenfalls sehr Eiskunstlauf begeistert (*hust* besessen *hust*) sind, ob er hin und wieder in ihrer Halle trainieren dürfe. Selbstverständlich haben sie nichts dagegen und so nimmt er sein Training wieder auf.

Eines Tages am Abend, als er gerade trainiert, sieht er seine Freundin und bittet sie, da gerade niemand anderes anwesend ist, ob er ihr etwas zeigen dürfe. Was Yuri ihr nun zeigt, lässt sie sprachlos werden: Er zeigt ihr eine perfekte Kopie von Victor Nikiforovs Kür. Doch nicht nur sie wird sprachlos: Über Nacht wird Yuri eine Internetsensation, denn die Kinder seiner Kindheitsfreundin haben seine gesamte Performance aufgenommen und ins Internet gestellt. Auch Victor hat das Video gesehen und beschließt kurzerhand, seine Karriere als aktiver Läufer zu beenden, nach Japan zu fliegen, ihn unter seine Fittiche zu nehmen und sein Trainer zu werden, um ihn zum Sieg beim nächsten Grand-Prix zu verhelfen.

Auf dem Weg dorthin, werden den Beiden einerseits einige Steine in den Weg gestellt, sei es von Konkurrenten, oder von ihnen selber. Andererseits widerfahren ihnen auch sehr sehr schöne Dinge. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen.

Bisher umfasst der Anime nur eine zwölf Folgen lange Staffel, welche gerade beendet wurde. Doch in dieser hat er es geschafft, mein Herz zu gewinnen und zu meinen Lieblingsanime zu zählen. Yuri on ice hat mich seit der ersten Folge auf seiner Seite und holt mich jedes Mal wieder aufs Neue ab. Er verbessert und verändert sich stetig, sei es, dass das Intro alle paar Folgen angepasst wird, durch z.B. andere Farben, oder das die Performances auf dem Eis der Eisläufer stetig besser animiert werden. Auch mit Plottwists und Cliffhänger geizt der Anime nicht, was mir persönlich schon einiges an Nerven gekostet hat, da immer nur eine Folge pro Woche rauskommt, bzw rauskam. Alles in allem ist Yuri on ice ein sehr schöner Anime, denn ich nur jedem empfehlen kann.

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