Heute vor genau 66 Jahren erblickte ein ganz besonderer Mann, der einen Großteil von uns begleitete und den wir schmerzlich vermissen, das Licht der Welt.
Er war ein Schauspieler und Komiker, dessen Werke uns heute noch zum Lachen, Fürchten und Weinen bringen.
Die Rede ist von Robin McLaurin Williams, dem wir von Crosstopia hier 22 Tage widmen möchten.
Da Herr Williams uns alle irgendwie berührt hat, wird es von uns pro Tag einen Artikel geben, in dem wir spezielle Filme/Rollen des Schauspielers noch einmal Revue passieren lassen wollen. Beginnend mit seinem Geburtstag, endend mit seinem Todestag.
Dieser Text soll sich ein wenig um sein frühes Leben und seine Anfänge drehen.

Williams wurde als Sohn einer Gründerin einer Modelagentur und eines leitenden Angestellten bei Ford in Chicago geborenen und wuchs dort und in der Nähe von Detroit auf. Nach seiner Highschoolzeit, die er in Los Angeles und in der Nähe von San Francisco verbrachte, begann er ein Studium im Bereich der Politikwissenschaften, welches er jedoch wie die darauf folgende Theaterklasse abbrach.

Danach nahm er an einem Seminar für Improvisationen Teil und schloss sich der Gruppe „The Comedy of San Francisco“ an, wo er Stand-Up Comedy performte. Nachdem die Julliard School (die führende amerikanische Schauspielschule) ein Vorsprechen in San Francisco veranstaltete, wurde Williams direkt angenommen.

So zog Williams nach New York und freundete sich mit Christopher Reeve, dem späteren Superman- Darsteller an. Offenbar erkannte man ihr Talent, da beide als einzige aus ihrem Jahrgang in die Fortgeschrittenen-Klasse aufgenommen wurden.
Nach seiner Zeit an der Schauspielschule kehrte er zurück nach San Francisco und schloss sich erneut seiner alten Gruppe an.
Hier wurde er schließlich vom Produzenten George Schlatter entdeckt, welcher ihm einen Auftritt in der Comedy Show „Comedy Laugh-In“ an der Seite von Frank Sinatra und Bette Davis für 6 Folgen verschaffte.

Noch im selben Jahr wurde der Grundstein für seine „große Entdeckung“ gelegt – er verkörperte in einem Gastauftritt in er Serie Happy Days das Alien Mork. Nachdem sein Auftritt mehr als gut ankam, wurde eine Serie für die Rolle entworfen und durch „Mork vom Ork“ erlangte Williams binnen kürzester Zeit den Star-Status.

1980 war ein zweischneidiges Schwert. Zum einen erhielt er einen Grammy für seine Comedy-Aufnahme „Reality…What a Concept“.
Zum Anderen feierte er mit „Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag“ von Robert Altman seine erste Filmrolle, welche jedoch ziemlich floppte.

Erst 2 bzw. 4 Jahre später konnte er mit „Garp und wie er die Welt sah“ und „Moskau in New York“ beweisen, was in ihm steckte.

Seinen ersten großen Durchbruch feierte er 1987 mit dem Kinofilm Good Morning Vietnam, für welchen er für einen Oscar nominierte wurde und einen Golden Globe bekam.
Mit „Der Club der toten Dichter“, „König der Fischer“ und „Zeit des Erwachens“ festigte er seinen Ruf und bewies sein Können für dramatische Rollen.

In den kommenden Tagen werden wir euch mit weiteren Informationen aus dem Leben des großartigen Robin Williams versorgen.
Außerdem werdet ihr Artikel unserer Autoren über einzelne Werke finden, in denen wir neben normalen Reviews auch darauf eingehen, was wir persönlich mit ihnen verbinden und was sie uns noch heute bedeuten.

Wir würden uns freuen, euch zu unserer ganz speziellen „Ehrung“ dieses großen Mannes einzuladen und uns mit euch in den Kommentaren auszutauschen!

 

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