Für manche ist es kein Weihnachten, bevor sie nicht Das Wunder in der 8. Straße gesehen haben, andere schwören auf Das Leben des Brian, und bei anderen wird es erst weihnachtlich, wenn Hans Gruber vom Hochhaus fällt, doch mein Weihnachten ist nicht komplett ohne Tatsächlich… Liebe.

Nach dem Erfolg von Vier Hochzeiten und ein Todesfall hatte Autor Richard Curtis nach eigenen Angaben noch viele verschiedene Geschichten zu erzählen. Anstatt also Film um Film zu machen, entschied er sich gemeinsam mit den Produzenten Tim Bevan, Eric Fellner und Duncan Kenworthy alle Geschichten in einen Film umzuschreiben und dadurch entstand die romantische Weihnachtskomödie Tatsächlich… Liebe.

Tatsächlich… Liebe ist ein Episodenfilm der die Liebesgeschichten unterschiedlichster Menschen zur Weihnachtszeit erzählt. Dabei geht es nicht nur um romantische Liebe, sondern auch um Familie und Freundschaft. Neben vielen wunderbaren kleinen Geschichten, kann der Film auch mit einer starken Cast punkten.

Alan Rickman spielt den Boss in einer Firma, der glücklich verheiratet ist und zwei Kinder hat, doch dessen Sekretärin (Heike Makatsch) ihm Avancen macht. Seine Ehefrau (gespielt von Emma Thompson) schöpft Verdacht.

In der selben Firma arbeitet Sarah (Laura Linney), die sich um ihren schwer behinderten Bruder kümmern muss, was ihre angehende Beziehung zum hübschen Karl (Rodrigo Santoro) stört.

Mark (Andrew Lincoln) ist in die Frau seines besten Freundes verliebt. Das Paar wird gespielt von Chiwetel Ejiofor und Keira Knightley.

Daniel (Liam Neeson) hat seine Frau verloren und lebt nun mit seinem Sohn (gespielt von Thomas Brodie-Sangster) allein. Doch sein Sohn trauert nicht mehr um seine Mutter, sondern schließt sich in sein Zimmer ein, weil er in die neue Mitschülerin verliebt ist. Dem Vater wird schnell klar, dass die erste Liebe wichtig ist, und so tüftelt er mit seinem Sohn einen Plan aus, um die Aufmerksamkeit des Mädchens (Olivia Olson) zu erlangen.

Der neue Premierminister (Hugh Grant) zieht in 10 Downing Street ein und lernt dort das etwas tollpatschige Dienstmädchen Natalie (Martine McCutcheon) kennen.

Der Schriftsteller Jamie (Colin Firth) wird von seiner Freundin betrogen und verlässt sie. Er reist nach Portugal, wo er in einem angemieteten Haus seinen Roman fertig schreiben will. Aurelia (Lúcia Moniz) wird ihm als Dienstmädchen zugeteilt. Jamie spricht kein Portugiesisch und Aurelia kein Englisch.

Judy (Joanna Page) lernt John (Martin Freeman) beim Dreh eines Pornofilms kennen. Beide arbeiten als Lichtdouble.

Colin (Kris Marshall) entschließt sich in die USA zu fahren, weil er dort als Engländer einfach besser bei den Frauen ankommt.

Und zu guter Letzt ist da der alternde Rockstar Billy (gespielt von Bill Nighy), der ein Comeback versucht und mit den Bürgern des Landes die Wette abschließt, dass wenn sein auf Weihnachten umgeschriebener Hit Heilig Abend mehr Verkäufe zählt, als der Weihnachtssong einer beliebten Boyband, er diesen Live im Fernsehen performen wird, nackt, nur mit seiner Gitarre bekleidet. Sein neu auflebender Erfolg lässt ihn vergessen, dass der Einzige, der immer zu ihm gestanden hat sein Manager Joe (Gregor Fisher) war.

Liebevoll geschriebene Charaktere können in diesem Film auch in kleinen und manchmal wenigen Szenen glänzen, so dass man mit allen mitfiebern kann. Bei der Cast braucht man sich keine Sorgen über das gebotene Schauspiel machen.

Doch es wäre keine Komödie ohne Happy End… oder in diesem Fall vielen Happy Ends, und kein wahrer Liebesfilm kommt ohne Verwechslungen, einer Verfolgungsszene am Flughafen und Musik aus. „All I want for Christmas is you.“

Weihnachten ist das Fest der Liebe, und somit wünsche ich euch ein frohes Fest!

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