Heute habe ich mich in den Dark Tower Film gewagt, obwohl die Kritiken, die ich so vernommen habe, alle davon abrieten. Um mal meine Meinung vorweg zu nehmen: Ich fand ihn gar nicht mal so schlecht….

Die Story

Der Junge Jake Chambers wird von Albträumen heimgesucht, die sich sehr schnell als Visionen herausstellen. In diesen existiert ein dunkler Turm, den ein in schwarz gekleideten Mann mit Hilfe von Kindern mit besonderen Kräften, dem sogenannten Shining, zerstören will. Sollte ihm dies gelingen, würde er böse Mächte freilassen, die ihm dabei helfen, die Welten die der Turm vereint, zu regieren. Jedoch will keiner Jake so Recht glauben, dass seine Träume die Realität wiederspiegeln, obwohl es genug Anzeichen dafür gäbe, wie Erdbeben auf der gesamten Erde verteilt. Daher wird er seit einiger Zeit zu einem Psychologen geschickt, der ihm rät, seine Träume, bzw. die Personen und Orte darin, auf Papier festzuhalten.

Eines Tages, als es den Anschein hat, dass sich Jakes Zustand verschlechtert, wird er von seiner Mutter und seinem Stiefvater zu einem Wochenend Aufenthalt in einer psychiatrischen Klink verdonnert. Als zwei Mitarbeiter dieser Klink bei ihm zu Hause auftauchen, um ihn abzuholen, erkennt Jake an diesen Merkmale der Personen in seinen Träumen und rennt weg.

Das ist der Anfang des Films und wie immer will ich an dieser Stelle nicht mehr vorwegnehmen.

Kritik

Wie ich anfangs erwähnt habe, kenne ich die Bücher noch nicht, daher ist meine Kritik ganz objektiv auf den Film gelegt, ohne irgendwelche Vorlagen mit einzubeziehen.

Alles in allem fand ich den Film ganz okay. Es gab sehr schöne Action und Thriller Momente, die mir sehr gut gefallen und auch gepasst haben. Auch Matthew McConaughey in der Rolle als Mann in schwarz, fand ich eine tolle und gelungene Besetzung.

Was mich allerdings etwas störte: Im Film war auch einiges an Komik dabei, was meiner Meinung nach in so einem Film fehl am Platz ist. Auch, dass es als Horror Film betitelt war, obwohl eigentlich gar keine gruseligen Elemente vorkamen, muss ich kritisieren.

Der Film war bei weitem kein Meisterwerk, aber auch kein Totalausfall, wie es in den meisten Kritiken hieß. Klar, hat man immer einen anderen Blick auf etwas, wenn man die Vorlage kennt, aber deswegen gleich den Film, der für sich stehend in meinen Augen solide abgeliefert hat, als Müll abstempeln, finde ich falsch und nicht richtig.

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