Virtual Reality. In unserer heutigen Zeit das beherrschende Thema in der Gamingindustrie. Daher ist es also kein Wunder, dass auch so mancher Anime sich früher oder später dieser Thematik annimmt. Einer davon ist Sword Art Online.

Kazuto Kirigaya ist ein insich gekehrter Jugendlicher, der nicht viele Freunde hat, da er sich lieber seinen Videospielen widmet. Was sein Hobby noch unterstützt: Heute kam ein neues Spiel für das NerveGear, eine Art Virtuel Reality Brille, mit der man aber vollständig in die virtuelle Realität eintauchen kann, raus. Dieses Spiel heißt Sword Art Online und ist ein VRMMORPG (Virtual Reality Massively Multiplayer Online Role-Playing Game). Ziel des Spiels ist es, in der fiktiven Welt Aincrad, alle 100 Ebenen zu erreichen und die jeweiligen Bosse zu besiegen. Als er an dem Tag von der Schule nach Hause kommt, spielt Kazuto natürlich gleich dieses Spiel und erstellt sich seinen Charakter, denn er wie immer „Kirito“ nennt, was eine Zusammensetzung aus seinem Vor- und Nachnamen ist.

Kazuto war mit ein paar anderen Leuten bereits bei der Beta des Spiels dabei und da er ein sehr guter Spieler ist, weiß er schon so einiges vom und über das Spiel und so hilft er einem eher tolpatschigem Mitspieler namens Klein, als dieser gerade versucht, ein Wildschwein zu töten. Danach quatschen die Beiden noch ein bisschen und als es Abend wird, wollen sie eine Pause machen und offline gehen. Doch zu ihrer Verwunderung ist der Log Out Button nicht mehr vorhanden und so stecken sie in dem Spiel fest, genau wie 10 000 Andere auch. Nach kurzer Zeit meldet sich der Spieleentwickler Akihiko Kayaba bei ihnen zu Wort und verkündet, dass die Spieler einfach nur das Spiel beenden müssten und dann können sie sich wieder ausloggen. Doch ganz so einfach macht er es ihnen nicht, denn: Wer in Sword Art Online stirbt, stirbt auch in der realen Welt, denn durch das NerveGear wird beim Tod eines Spielers ein elektromagnetischer Impuls ans Gehirn gesendet, welcher dann tödlich endet. Und so beginnt ein Spiel auf Leben und Tod. Ob und wie Kirito und die anderen Spieler das Spiel beenden können, verrate ich an dieser Stelle nicht.

Im Laufe der zwei Staffeln kommt alles vor: knallharte Action, ein gutes Maß an Comedy und auch die Romantiker unter euch kommen auf ihre Kosten. Der futuristische Zeichenstil, denn der Anime hat, passt meiner Meinung nach perfekt, da er im Jahr 2022 spielt. Auch die puren und kräftigen Farben, die verwendet wurden, verleihen dem Anime seinen Charme. Die Charaktere sind liebevoll aufgebaut und man kann sich sehr gut in diese hineinversetzen. Auch die deutsche Synchronisation ist bei SAO einfach on point und passt perfekt. Sword Art Online ist in meinen Augen ein sehr guter Anime und aufjedenfall eine Empfehlung wert.