Tim Burtons „Nightmare Before Christmas“ kannte ich schon seit Jahren. Ich habe den Trailer auf einer alten VHS Kassette immer wieder gesehen, konnte mich aber nie aufraffen, dass Stop-Motion Meisterwerk, anzuschauen.

Jetzt, zu unserer Themenwoche Weihnachten, dachte ich mir, dass es doch keinen perfekteren Anlass gibt, das Vorhaben umzusetzen. Damit Ihr wisst, worum es im Film geht, haben wir hier eine kurze Zusammenfassung für euch:

Das Skelett Jack Skellington (Chris Sarandon) ist der Star von Halloweentown. In der Stadt bereiten sich ein ganzes Jahr lang, Geister und Monster auf das nächste Halloween vor, und denken sich immer wieder neue Gruseleien aus. Jack wird davon aber leider nicht mehr erfüllt. Bei einem langen Spaziergang entdeckt er zufällig einen Platz, an welchem man in die verschiedenen Feiertags-Städte kommt. Neben Ostern und Thanksgiving. natürlich auch Weihnachten. Da diese Tür am buntesten und lebensfrohsten ist, entscheidet er sich für diese.

In Christmas Town angekommen, und überwältigt von all den neuen Eindrücken, beschließt Jack, den Weihnachtsmann zu entführen, um dessen Platz einzunehmen und selbst die Kinder dieser Welt zu bescheren. Dieser Plan reifte, nachdem er den Halloweenern, die Idee von Weihnachten näherbringen wollte, diese aber nur das schrecklich Gute darin sehen.

Nur seine Freundin, und heimliche Verehrerin, Sally (Catherine O’Hara), ahnt das bevorstehende Desaster, als Jack die kleinen Terror-Kinder losschickt, um „Nikki-Graus“ zu fangen. Diese bringen Ihn jedoch, trotz Verbot von Jack, zum Boogieman. Dieser möchte Santa Claus auf perfide weiße, auslöschen. Ob und wie Jack und Sally das verhindern können, steht Ihr im Film.

Kein Puppenfilm im klassischen Sinn ist Tim Burtons Weihnachtsgeschichte, die einen Tag vor der eigentlichen Bescherung, stattfindet. Für seine einzigartige, technisch perfekte Stop-Motion-Animation, erhielt „Nightmare Before Christmas“ einen Oscar. Alleine für die Produktion des Films, brauchte man etwa 100 Leute, die drei Jahre lang an den Film arbeiteten.

Visuell wie auch musikalisch, ist der Film wirklich sehr schön gemacht. Auch wenn manche die Geschichte dahinter nicht sehr ansprechend finden, gehört er für Viele als Klassiker zum Standardprogramm vor Weihnachten.

Wusstet Ihr übrigens, dass Tim Burton die Idee für den Film kam, als er sah, wie man die Halloween Dekorationen aus einem Laden durch die für Weihnachten austauschte? Der Anblick von Geistern und Zombies, gemixt mit Santa Claus, lies die Idee in Ihm heranreifen.

Dass der Film, welcher 1993 erschien, für Kinder ab 6 Jahren freigegeben wurde, finde ich allerdings etwas bedenklich. Die Geschichte an sich ist wirklich schön erzählt, aber das visuelle dürfte dem einen oder anderen Kind doch manche Nacht zum Albtraum werden lassen.

Wer den Film noch nicht gesehen hat, kann dies auf Netflix nachholen. Heute wäre der perfekte Zeitpunkt dafür. Aber lasst euch nicht vom Boogieman holen 😉


Bildquellen: www.schmoesknow.com, www.deviantart.com

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