Mel Gibson ist grade dabei seinen Film Hacksaw Ridge (er führte Regie, kam bisher sehr gut an) zu promoten. Dabei kam auch das Thema der Multimillionen-Dollar-Projekte auf – zu denen auch die Superheldenfilme gehören.

In einem Interview mit Deadline Gibson gefragt, ob solch „riesige“ Filme wirklich so ein massives Budget brauchen:

Ich glaube nicht. Ich schaue sie mir an und kratze mir den Kopf. Ich bin wirklich ratlos deswegen. Ich denke, dort wird sehr viel verschwendet – aber vielleicht würde ich es auch anders sehen, wenn ich selbst so einen Film mit Green Screens mache. Ich weiß es nicht. Vielleicht kosten sie wirklich so viel. Auf mich wirkt es so, als könnte man es für weniger machen.

Gibson äußerte, dass er sich bei so „unverschämten“ Summen fragt, wie man es überhaupt zurückzahlen kann und fragte darauf den Interviewer, wie viel Geld der Film Batman v. Superman: Dawn of Justice von Warner Bros. nun eigentlich gekostet hatte. Als er diese Antwort und die Information bekam, dass der Film nicht den gewünschten Gewinn einfahren konnte, entgegnete er mit harschen Worten: „Und es ist ein Haufen Sch****.
Gibson hat jedoch eine Idee, warum solche Filme so teuer sind: „Mich interessiert dieses  Zeug nicht. Wisst ihr, was der Unterschied zwischen echten Superhelden und Comic-Superhelden ist? Echte  Helden tragen kein Spandex. Ich weiß ja nicht, Spandex muss also ziemlich viel kosten.

Mal von Gibsons „Bewertung“ des Filmes abgesehen: Denkt ihr, dass für solche Blockbuster zu viel Geld ausgegeben wird und Filme mit weniger Budget (wie z.B. Deadpool) auch ausreichen?

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