„Stichwort: Guilty Pleasures. Das wären Filme, die ihr noch nie gesehen habt, aber zufällig jede Zeile mitsprechen könnt. In gewisser Weise halt Machwerke, die ihr euch heimlich anschaut und ein gewisses Reuegefühl in euch auslösen, da ihr selber wisst, dass sie wirklich nicht gut gemacht sind. Schlechte Kritiken, Hasskommentare in den sozialen Medien in Richtung derer, die diese cineastischen Blutgrätschen für gut befinden; das umschreibt den Begriff des Guilty Pleasures ganz gut.“

Heute stelle ich euch eins meiner absoluten Guilty Pleasures vor, wenn es um Filme geht: 17 again!

Die Story

Dem 17-jährige Mike O’Donnell fehlt es an nichts: Er ist beliebt, hat eine hübsche Freundin und ist der Star Basketball Spieler auf seiner High School. Nun hat er durch sein sportliches Können auch noch die Chance auf ein Vollstipendium fürs College. Um dieses zu bekommen, muss er im nächsten Spiel einfach nur seine gewohnte Leistung abrufen und dann steht dem Stipendium nichts mehr im Wege. Doch als dieses entscheidende Spiel stattfindet, geschieht etwas, was das Leben von Mike drastisch ändert: Seine Freundin gesteht ihm vor dem Spiel, das sie schwanger ist. Ohne lange zu überlegen, entscheidet er sich gegen das College und für ein Leben mit seiner Freundin und dem noch ungeborenen Kind.

20 Jahre später. Mike arbeitet nun in einem Pharmaunternehmen und ist unzufrieden mit seinem Leben. Er bereut es zutiefst, nie aufs College gegangen zu sein und lässt seinen Frust darüber seit Jahren an seiner nun Frau aus, die deswegen die Scheidung von ihm will. Auch seine zwei Kinder, Maggie und Alex, vernachlässigt er massiv und wollen deshalb auch nicht mehr wirklich was mit ihrem Vater zu tun haben, der mittlerweile bei seinem besten Freund Ned wohnt, den er seit der High School kennt.

Eines Tages bekommt Mike dann die nächste Hiobsbotschaft: Die Beförderung, mit der er fest gerechnet hatte, da er mittlerweile seit 16 Jahren in dem Unternehmen arbeitet, ging an eine Kollegin, die erst seit zwei Monaten dort angestellt ist. Es kommt zu einem Streit mit seinem Vorgesetzten und nun ist Mike nach seinem Haus, seiner Frau und seiner beiden Kinder auch noch seinen Job los.

Gefrustet fährt er zu seiner alten High School, um sich an seine goldene Vergangenheit zu erinnern und sich vor Augen zu halten, was er alles durch seine Entscheidung für die Familie verpasst hat. In der Schule begegnet er dann einem seltsamen Hausmeister, welchen er wenig später wieder auf seinem nach Hause Weg trifft. Doch nicht irgendwie: Es scheint so, als wolle er sich von einer Brücke stürzen. Mike steigt aus seinem Wagen und läuft zu dem schon etwas älteren Mann, um ihn vom Springen zu hindern. Doch bei der Brüstung angekommen, ist dieser nicht mehr da und Mike wird von einem geheimnisvollen Strudel erfasst.

Vollkommen durchnässt, schlendert er nach Hause und geht sich duschen. Als er daheim dann in den Spiegel sieht, glaubt er seinen Augen kaum: Er sieht wieder aus, wie vor 20 Jahren!

So beginnt die Geschichte des nun erneut 17-jährigen Mike O’Donnell. Wie und ob er wieder erwachsen wird, sowie vor welche Entscheidungen er gestellt wird, verrate ich, wie soll es anders sein, an dieser Stelle nicht.

Fazit

17 again ist einer meiner absoluten Lieblings Filme. Nicht nur, weil ich Zac Efron, der den jungen Mike verkörpert, sehr mag, sondern auch, weil ich die Story an sich sehr spannend fand. Auch Matthew Perry als erwachsenen Mike, finde ich eine fabelhafte Besetzung.

Vor allem die Szenen mit dem verjüngten Mike mit seinen Kindern, bzw. seiner Frau, sind sehr gelungen und verursachen bei mir auch nach dem 100sten Mal schauen ein Schmunzeln im Gesicht.

Alles in allem ein gelungener und lustiger Film, mit einer meiner Meinung nach perfektem Cast, der die Rollen wirklich glaubhaft rüber bringt.