Endlich war es soweit: Knapp 18 Jahre nach ihrer ersten Reise in die Digiwelt, lief heute der erste Teile der neuen Abenteuer unserer Freunde Taichi (Tai), Yamato (Matt), Kōshirō (Izzy), Sora, Mimi, Jō (Joey), Takeru (T.K.) und Hikari (Kari) in den deutschen und österreichischen Kinos und lies tausende Herzen höher schlagen.

Einige Zeit ist vergangen, seitdem unsere Freunde ihr erstes Abenteuer in der Digiwelt erlebt haben. Nun sind sie Teenager und haben sich über die Jahre etwas aus den Augen verloren. Doch es gibt eine neue Bedrohung: Digimon kommen in die reale Welt und bringen Chaos und Verwüstung mit sich. Um dieses Unheil wieder zu beseitigen, werden nach Jahren von einer Organisation unsere acht Helden wieder zusammengetrommelt und so versuchen sie erneut mit ihren Digimon, die Welt vor einer Zerstörung zu bewahren.

Neben dieser Hauptstory geht es im ersten Teil der mehrteiligen Filmreihe auch darum, dass Tai sich in einem Zwiespalt befindet, ob er überhaupt noch kämpfen will, oder nicht, denn als Greymon zum ersten Mal gegen ein Digimon kämpft, richtet dieses eine große Verwüstung an und verletzt auch fast Menschen. Auch in der Presse und in den Nachrichten, werden die Digimon, auch die unserer Helden, als böse und gefährlich dargestellt. Und so weiß Tai einfach nicht, was er tun und überhaupt noch glauben soll und fängt an, alles anzuzweifeln, was ihn und die Digimon betrifft.

Die Story ist simpel, aber dennoch sehr gut und passt einfach zu dem Franchise Digimon. Auch das Erwachsen werden und sein der Digiritter wird sehr gut dargestellt und behandelt. Auch uns Zuschauer will der Film zeigen, dass wir älter geworden sind. Das zeigt sich nämlich durch den Aspekt, dass die Story im Laufe des Films düstere Züge annimmt und so ein älteres Publikum anspricht/ansprechen will, nämlich diejenigen, die damals als Kinder Digimon geguckt und geliebt haben. Also bei mir hat das voll funktioniert, denn mich hat der Film, sowie die Story, sofort abgeholt und in seinen Bann gezogen. Alleine die acht Digiritter zu sehen hat mir die ein oder andere Träne in die Augen getrieben. Vor allem aber die verwendete Musik, wie bei den Digitationen, oder auch das Opening, war wieder fantastisch und hat den Film perfekt abgerundet.

Mein einziger winzig kleiner Kritikpunkt ist der neue Zeichenstil, der bei den Filmen verwendet wird. Mir gefällt dieser nämlich nicht so gut, wie der im Anime aus den 90’er Jahren. Mir wirkt er nämlich etwas zu modern, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass man auch hier den Aspekt des Erwachsen werdens weiterführen will/wollte, was man dem Film dann auch wieder zu gute halten muss.

Alles in allem war es ein sehr schöner und guter Film, den ich mir alleine schon deswegen auf Blu-ray holen werde, weil die alten deutschen Sprecher von vor fast 20 Jahren für den Film an Bord sind und so die Nostalgieschiene für mich durch KSM Anime ihr Maximum erreicht hat und er so ein muss für mich ist.

Ich freue mich schon auf die weiteren Filme und hoffe, dass alle weiteren auch in den deutschsprachigen Kinos laufen werden. Ich werde sie mir auf jedenfall ansehen. Die Kinoliste, sowie die Daten für den zweiten und dritten Film, findet ihr hier.

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