Wir befinden uns in einer entfernten Zukunft. Der ganze Planet liegt in Trümmern, Überlebende sieht man kaum. Doch es gibt vereinzelt Gruppen von Menschen, die noch um ihr Überleben kämpfen. Zu diesen Leuten gehören auch Yann und seine Gefährten. Das Besondere? Sie sind alle noch Kinder…

 

Einige Jahre vor Beginn unserer Story verwüsteten mörderische Roboter die Erde. Dabei kamen Milliarden Menschen ums Leben. Die letzten Überlebenden verstecken sich meist unter der Oberfläche vor den Patrouillen der Roboter, welche die Reste der Menschheit ausrotten wollen. Um zu überleben müssen unser Hauptcharakter und seine Mitstreiter Marco, Ella, Kassander und Russ waghalsige Ausklärungs- und Suchmissionen übernehmen. Jeder Einzelne von ihnen unterstützt die Gruppe mit seinen eigenen speziellen Fähigkeiten. So ist Yann zum Beispiel ein großartiger Mechaniker oder Kassander ein fähiger Späher. Zusammen durchsuchen sie Tag für Tag, die Großstadt in der sie aufgewachsen sind, nach Vorräten und anderem nützlichen Sachen. Alles geht gut, bis zu dem Tag, an dem Yann von einem der mörderischen Roboter entdeckt wird. Doch anders als erwartet, wird Yann von dem Roboter verschont. Doch warum tat er das? Wieso hat der Roboter nicht geschossen? Was bedeutet die Kennung S.A.M. die auf seiner Brust zu sehen ist? Und, wieso zum Teufel spürt er eine seltsame Verbindung zu dem Roboter? Die Antworten auf diese Fragen erfahrt ihr natürlich, wenn ihr den Comic selbst lest.

Zuallererst möchte ich anmerken, dass nicht alle Fragen, die man sich während des Lesens stellt, im ersten Band vollständig beantwortet werden. Dennoch hat es für mich ausgereicht, um zu sagen, dass der Comic ausreichend Informationen bietet. Mein wichtigster Anhaltspunkt beim Lesen eines Buches oder Comics sind meist die Anzahl an Pausen, die ich einlege und aus welchem Grund ich sie einlege. Ist mir ein Band zu langweilig, lege ich ihn gern mal für ein paar Minuten, Stunden oder sogar Tage beiseite. Dies war beim vorliegenden S.A.M. Comic aus dem Hause Splitter in keinem Moment der Fall. Auch wenn der Band nur 48 Seiten umfasst, gibt es eine Fülle an Informationen, die dem Leser geboten werden. Dies kann bei dem einen zu Desinteresse führen, mich selbst aber aufgrund der Thematik gefesselt hat. Neben der Story, welche sich im Verlaufe der Seiten entwickelt, halte ich dem Comic die besonderen Zeichnungen zu Gute, was für mich das Gesamtwerk zu einem gelungenen Comic werden lässt.

 

Wer sich also gern in eine postapokalyptische Zukunft begibt, die von Robotern beherrscht wird, in mit diesem Comic genau richtig beraten.

 

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