Statt wie vorher wöchentlich geplant, werden neue Artikel dieses Formates nur alle 14 Tage erscheinen. Eine Serie in 7 Tagen durchzugucken ist einfach zu viel, in 14 Tagen ist es zwar immer noch sportlich, aber machbar.

Nachdem die erste Serienempfehlung – Billions – bereits eher ruhiger Töne anschlug, wird das auch hier der Fall sein. Dieses mal geht es um Silicon Valley

 

Darsteller

 

Die Hauptdarsteller und ihre Figuren gehe ich mal von links nach rechts durch, schaut euch daher das Titelbild an.

Kumail Nanjiani spielt Dinesh Chugtai, direkt neben dran Bertram Gilfoyle gespielt von Martin Starr. Die beiden zanken sich durchgehend und sind beide augezeichnete Programmierer und wohnen in Erlich’s Inkubator. Gilfoyle ist außerdem Satanist und ein hervoragender Security Network Architect.

Neben den beiden steht Richard Hendriks, gespielt von Thomas Middleditch, er ist die Hauptrolle der Serie und das Genie von Pied Piper. Die Technologie, die Pied Piper so wertvoll macht, stammt von ihm. Er ist Teamchef und CEO der Firma, außerdem trägt er stellvertrened für alle sämtliche Kämpfe gegen alle Gegner aus. Er ist Software Designer.

Nebendran hätten wir Donald „Jared“ Dunn, gespielt von Zach Woods. Er ist der ehemalige Assistent von Hoolis CEO Gavin Belson (quasi dem Antagonisten) und das jetzige „Mädchen für alles, was nichts mit Technik zu tun hat“ des Teams. Er ist der Ankerpunkt für Zuschauer, die nichts mit Technik zu tun haben. Durch ihn kommt man leichter rein in die Serie.

Ehrlich Bachman (gespielt von T. J. Miller) ist der letzte Typ im Bunde und trägt wohl den abgedrehtesten Bart überhaupt, zugegeben auf diesem Bild sieht man das nicht so. Er stellt vielen Geeks und Nerds seinen „Inkubator“ bereit, dafür bekommt er dann Anteile an ihren Ideen und Erfindungen. Seine „Gier“ an Geld und ansehen macht einen großen Anteil seines Handels aus und ist immer wieder lustig mit anzusehen.

Inhalt

Doch worum gehts eigentlich? Silicon Valley ist DAS Gebiet für die großen und erfolgreichen Internet-Firmen. Im Ruhm der Milliardenschweren Firmen geht auch manchmal unter, dass auch die klein angefangen haben. Die Serie setzt hier an, dass Richard eine geniale Idee hat und das Google-Pendant diese aufkaufen will. Richard, sein Team und die Firma Pied Piper müssen sich über Jahre und Staffeln hinweg darum kümmern, ihre Idee finanziell erfolgreich zu machen und sie vor Übernahme durch Global Player zu verhindern. Sie wollen eigentlich klein und unabhängig bleiben.

 

Fazit

Ich bin ein kleiner Nerd und genau das sollte man sein um Silicon Valley zu mögen und zu lieben. Es kommen so viele Anspielungen, die man nur verstehen kann, wenn man technisches Verständnis mitbringt. Die Serie belohnt den engagierten und wissenden Zuschauer mit einem total „befriedigenden“ Serienerlebnis. Kennen wir uns in der Thematik aus, verschmelzen wir mit der Serie, seinen Figuren und der Prämisse. Und das ist toll, zumindest für mich. Für alle andere ist das eintauchen mindestens schwierig. Warum ich euch dann eine Serie vorschlage, die nur für ein begrenztes Publikum interessant ist? Weil es für diese Gruppe einfach die perfekte Serie ist und seinen wir mal ehrlich: Was wir mögen – oder nicht – ist halt total subjektiv.

 

Magische Miesmuschel, wo finde ich Silicon Valley? Sky Ticket!

 

 


Bild: @HBO

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