„Welcome to the Family, Son!“

 

Kein Spiel wurde sehnlicher erwartet als Resident Evil 7. Nicht nur wegen der Playstation VR Unterstützung, sondern auch, weil Capcom mit der Demo „Kitchen“ einen perfekten Marketing-Coup landete.

 

Erstmals auf der E3 2015 wurde die Kitchen Demo als Tech-Demo bekannt, die einen Einblick in das neue Horror Genre bieten sollte. Doch anfangs wusste man nicht, dass es sich hierbei um Resident Evil handeln sollte. Die Monate vergingen und zur E3 2016 plauderte Capcom aus dem Nähkästchen. Endlich war es klar, dass Capcom mit einem neuen Resident Evil auftrumphen will.

 

Die Geschichte in Resident Evil 7 ist die perfekte Grundlage für ein wahnsinniges Horror Abenteuer. Doch werfen wir mal einen Blick auf den Plot.

Mia Winters, Ehefrau von Ethan Winters, ist seit 3 Jahren verschollen, niemand hat je eine Leiche gefunden, noch ein Lebenszeichen vernommen. Doch plötzlich erreicht Ethan eine Nachricht, in der Mia ihn drum bittet sie in Dulvey, Louisiana abzuholen. Natürlich macht er sich auf dem Weg seine geliebte Ehefrau nach 3 Jahren abzuholen und endlich wieder vereint zu sein. Bis dato klingt es nach einem Happy End, doch er hat die Rechnung nicht mit der Baker Family gemacht. Um genau diese Familie ranken sich einige Mythen, auch sie gelten als „verschollen“, ihr Anwesen ist verlassen und heruntergekommen. Um auf dem Punkt zu kommen, Ethan begibt sich direkt in ein Horror Szenario, ohne dass es ihm bewusst ist.

Doch genug vom Plot, spielt es selbst! Ich kann nach einem kleinen Test nur meine volle Zufriedenheit ausdrücken und kann jedem Horror-Game Fan dieses Meisterwerk ans Herz legen. Für die Playstation 4 Spieler gibt es sogar ein kleines Extra: Ihr könnt es mit euer VR Brille spielen und so einen weiteren Horrorfaktor erhalten. Doch Vorsicht, es könnte eurer letzter Spieleabend werden…

 

Hintergrund:

Vor einiger Zeit war Capcom mit Resident Evil das Non-Plus-Ultra in der Gaming Szene, verlor jedoch das Franchise den „Horror“ nach Teil 4. Der 5.te und 6.te Teil der Serie waren mehr Survival Action als Survival Horror. Man wollte etwas neues ausprobieren und eine weitere Sparte an Zielpublikum ansprechen – was leider nach hinten los ging. Mit Resident Evil 7 allerdings scheint Capcom sich auf seine Wurzeln bezogen zu haben und hat ein wahrliches Meisterwerk erschaffen.

 

 

 

 

 

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