Hallo liebe Crosstopianer und Crosstopiannerinnen!

Steven Spielberg ist einer der besten Regisseure der Welt. Er hat Filme wie „E.T. – Der Außerirdische“, „Schindlers Liste“ oder zuletzt „Die Verlegerin“ auf die große Leinwand gebracht, die, einmal gesehen, nach Jahren noch im Gedächtnis bleiben. In seinem neuesten Werk führt er uns in eine virtuelle Parallelwelt in der man alles sein kann was man möchte, um dem tristen Alltag zu entfliehen. Ich war schon vom ersten Trailer so begeistert, dass ich den Film unbedingt auf der großen Leinwand in 3D sehen wollte und kam während des Kinoerlebnis aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zwischendurch war mir gar nicht mehr bewusst, dass ich immer noch in einem Kinosaal sitze, so mitgerissen hat mich die Kamera. Es war ein Kinoerlebnis, wie ich es noch nie gesehen habe und was ich definitiv nicht vergessen werde.

 

 

„Ready Player One“ ist eine Romanverfilmung des gleichnamigen Buches von Ernest Cline aus dem Jahre 2011, der mit am Drehbuch gearbeitet hatte. Regie führte bei dem Action-Blockbuster Steven Spielberg und war u. A. mit an der Produktion beteiligt. „Ready Player One“ hat eine Lauflänge von 140 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben und läuft seit dem 5.4.2018 in den deutschen Kinos.

 

 

Story

Columbus, Ohio, ist im Jahre 2045 die schnellst wachsende Stadt der Welt. Wade (Tye Sheridan) lebt zusammen mit seiner Tante Alice (Susan Lynch) in einem hochausähnlich angelegtem Trailerpark; Überbevölkerung und Ressourcenknappheit gehören zu seinem schwierigen und oft harten Alltag dazu. Um diesem zu entfliehen verbringt er seine Zeit am liebsten in der OASIS, einer virtuellen Welt, in der man alles sein und machen kann was man will. Als der Erfinder der OASIS, James Halliday (Mark Rylance), eines Tages verstirbt, hinterlässt er ein Easter Egg, der wer es findet, sein gesamtes Vermögen erbt und darüber hinaus die absolute Kontrolle über die OASIS gewinnt. Doch nicht nur Wade versucht dieses Rätsel zu lösen, sondern auch der mächtige Konzert IOI unter der Leitung von Nolan Sorrentos (Ben Mendelsohn), dem fast jedes Mittel recht ist um seine Gegner zu eliminieren.

 

 

 

 

Steven Spielberg ist mit „Ready Player One“ ein großartiges Meisterwerk gelungen in der er nostalgische Erinnerungen an ein Jahrzehnt erweckt, in der vor allem Gameing- und Filmfans auf ihre Kosten kommen. Denn die Kamera nimmt die Zuschauer mit durch den Blick der Oculus-Brille, mit der die Darsteller in die Welt der OASIS eintauchen; weshalb man den Film unbedingt in 3D schauen sollte. Die Kamera transportiert den Zuschauer in die Welt der OASIS, in dem der Film hauptsächlich spielt. Das Setting ist einfach atemberaubend. Viele bunte Farben und Landschaften, je nachdem wohin der Film den Zuschauer gerade mitnimmt – und ein deutlicher Kontrast zu der Welt außerhalb der OASIS, in welcher sich Wade (Tye Sheridan) ansonsten aufhält.

 

 

Der Score ist von Alan Silvestri, der den Film durchgehend erzählerisch untermalt, dabei nie übertreibt mit einem Hauch Nostalgie, die an die Kinowelt der 80iger Jahre erinnern. Für mich persönlich ist diese Filmmusik einer der schönsten die ich bisher gehört habe.

 

 

Für Fans der Gameing- Film- und Musikwelt der 1980iger ist dieser Film eine nostalgische Reise, bei der sich die 140 Minuten nicht zu lange anfühlen. Ich habe den Film durchweg genossen. Es ist ein farbenfrohes Kinoerlebnis, dass einem so schnell nicht loslässt und bei dem sich ein auch ein zweiter Kinobesuch lohnt. Nun wünsche ich euch, liebe Crosstopen, ganz viel Spaß im Kino. 😊

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