Eines meiner absoluten Highlights auf der E3 letzten Jahres war ohne wenn und aber das Co-Op Spiel A Way Out. Am 23. März war es dann endlich soweit und es wurde veröffentlicht. Ob das Spiel von Electronic Arts dem Hype und meinen Erwartungen gerecht wurde, werde ich nun aufarbeiten.

Story

Die Spieler schlüpfen in A Way Out in die Rollen der Gefängnisinsassen Vincent und Leo, die – oh Wunder – einen Weg suchen, aus dem Gefängnis auszubrechen.

Aber entgegen der Erwartungen aller, ist das Leben im Gefängnis nur ein kleiner Bruchteil des Spiels, denn auch das Leben außerhalb nimmt einen großen Part ein. Doch das ist bei weitem kein Nachteil! Man erfährt sehr viel vom Privatleben der Beiden und nach und nach wachsen sie einem dadurch so richtig ans Herz.

Mehr will ich gar nicht von der Story vorwegnehmen. So viel sei aber gesagt: A Way Out erzählte eine schöne Geschichte im Stile von Spielen wie Heavy Rain und Life is Strange, die Freundschaft, Liebe, aber auch Verlust, beinhaltet.

Gameplay

Wie Anfangs erwähnt, ist das neue Spiel aus dem Hause EA rein im Co-Op spielbar, das heißt einer der Beiden Spieler schlüpft in die Rolle von Leo, der Andere ist Vincent. Im Laufe des Spiels müssen sich die Spieler immer wieder gegenseitig helfen, z.B. Einer lenkt eine Wache ab, während der andere etwas besorgt, oder beim Tunnel weiter gräbt.

Eine sehr interessante Mechanik, die man eher selten sieht, mir aber besonders gut gefallen hat.

Apropos Mechaniken: Auch Quicktime Events finden ihre Auftrifte in A Way Out. Diese sind meiner Meinung nach nicht zu oft und an passenden Stellen, z.B. bei einem Schlagabtausch mit einem Mithäftling.

Grafik/Animationen

Meiner Ansicht nach ist die Grafik bzw. die Animationen im Spiel – neben der tollen Story – mein absolutes Highlight! Tolle Landschaftsbilder, die Personen im Spiel sehen gut aus und bewegen sich flüssig, einfach toll!

Was man in dieser Kategorie noch dazu sagen muss: Das Spiel ist fast die ganze Zeit über im Split Screen was dem Spielerlebnis in meinen Augen ebenfalls gut tut.

Fazit

Ein schönes Spiel! Ich kann’s einfach nicht anders sagen. Mich hat es vom ersten Trailer an gepackt und das Spiel hat gehalten, was es versprochen hat zu werden. Mit ca. 8 Stunden ist das Spiel meiner Meinung nach nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz.

Also Leute, schnappt euch euren besten Freund/eure beste Freundin, euren Freund/eure Freundin, Vater, Mutter, Oma, Opa, oder sonst wen und spielt es! Ihr werdet es nicht bereuen.